XGL im Einsatz: Fenster-Animationen

Und weiter gehts: Unterdessen bin ich von Compiz auf Beryl (ein Compiz-Fork) umgestiegen, welches ziemlich viel schneller weiterentwickelt wird und viele experimentelle Sachen mit sich bringt. Also genau das richtige für mich :-) Unterdessen muss ich auch kein Xgl mehr einsetzen, die neusten Beta-Treiber von Nvidia bringen die nötige Unterstützung für Beryl schon mit.

Ein sehr witziges Plugin stellt verschiedenste Fenster-Animationen zur Verfügung, die möchte ich euch nicht vorenthalten:


beryl-animations-curved-fold.mpeg


beryl-animations-dream.mpeg


beryl-animations-horizontal-folds.mpeg


beryl-animations-magiclamp1.mpeg


beryl-animations-magiclamp2.mpeg


beryl-animations-sidekick.mpeg


beryl-animations-wave.mpeg


beryl-animations-zoom.mpeg

Ziemlich cool, nicht? :-)

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XGL im Einsatz: Switcher

Weiter geht es mit einem nächsten Plugin names Switcher, oder wohl besser bekannt unter “Alt-Tab”. Die Bedienung ist wie gewohnt, wenn man zusätzlich noch Shift drückt dann traversiert man die Liste in umgekehrter Reihenfolge. Ausserdem kann man exakt definieren, welche Fenster denn überhaupt erscheinen sollen.

Auch hier natürlich das obligatorische Video:


beryl-switcher.mpeg (Achtung, 9MB gross!)

Besonders schön finde ich den Effekt, dass das fokusierte Fenster hervorgehoben wird (bzw. zurück auf Normalgrösse, da ja alles verkleinert wurde) und wenn man dann loslässt nur der ganze Rest vergrössert und wieder eingeblendet wird.

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XGL im Einsatz: Window-Decorations, Themes

Wie versprochen, der erste Teil über Window-Decorations und Themes. Wie unter Linux zu erwarten, sind die Window-Decorations, also die Ränder der Fenster und die Buttons, themebar (gibt’s das als Wort? :-) ). Unterdessen gibt es einige vorgefertigte Themes, man kann aber natürlich alle Details auch selbst bestimmen:

cgwd-themer

Natürlich kann auch die Position und die Art der Icons konfiguriert werden. Ausserdem gibt es einen sogenannten Glow- oder Haloeffekt, den die meisten von euch wahrscheinlich bereits aus Windows-Vista Previews kennen. Apropos Vista, der Fensterrand kann auch die darunterliegenden Elemente verwischen:

xgl-blurred-decorations.png

Da ich ja nun weiss, wie man einfach Screencasts erstellt, habe ich natürlich auch einen gemacht:

xgl-decoration-1.mpeg

Und noch ein Beispiel verschiedenster Themes:

xgl-decoration-2.mpeg

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XGL im Einsatz: Ein Erfahrungsbericht

Seit rund 3 Wochen nutze ich auf meinem System XGL, vorherige Versuche waren meist rein experimenteller Natur, für den täglichen Einsatz war XGL (bzw. der gnome-window-decorator) einfach zu instabil, besonders da ich KDE einsetze, für das noch kein eigener XGL-Windowmanager existiert. Das grösste Problem war wohl, dass die TV-Software (kdetv) sehr häufig abstürzte und extrem viele Ressourcen benötigte. Dies hält sich unterdessen in Grenzen und deshalb bin ich eigentlich vollständig umgestiegen.

Im folgenden Bericht möchte ich die verschiedenen Komponenten etwas genauer betrachen und meine Erfahrungen erläutern, da ich bemerkt habe, dass mein älterer Beitrag oft angesehen wird, die Leute interessierts also :-) Den ganzen Beitrag habe ich in verschiedene Teile aufgetrennt, um die Übersicht zu behalten. Viel Spass beim lesen!

System
Das System besteht aus einem AMD Athlon(XP 3000+, einem GB RAM, und wohl das wichtigste: einer NVidia-GeForce 6800 LE. Ausserdem setze ich zwei Bildschirme ein, die mit Xinerama konfiguriert sind, also einen grossen Desktop bilden. Die restlichen Komponenten sollten belanglos für den Betrieb sein.

Installation
Die Installation erfolgte mit der Anleitung aus dem Gentoo-Wiki, welches sicher nicht für Laien geeignet ist, für den etwas erfahreneren Gentoo-User aber kein Problem darstellen sollte. Um nicht nur auf XGL angewiesen zu sein, habe ich die Systempartition jeweils kopiert um eine Spielwiese zu haben. Das ganze lässt sich in rund 1-2 Stunden erledigen.

Folgende Beiträge sind geplant:

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