SE-Radio Shop

Das Software Engineering Radio hat seit neustem nun auch einen Cafepress Shop, in dem man diverse Shirts und eine Kaffeetasse kaufen kann:

Und so sieht das ganze dann in Aktion aus, hier das farbige Modell in der Variante braun:

Kaufen kaufen kaufen! Und natürlich auch hören hören hören!

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Alistair Cockburn on Software Engineering in the 21st Century

Gestern Abend war es so weit: Alistair Cockburn hielt seinen lang ersehnten Vortrag über Software Engineering. Sehr viele Leute sind gekommen, ich glaub es waren zum Schluss rund 130 Anmeldungen.

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Alistair Cockburn, Peter Sommerlad, Peter Heinzmann und ein weiterer Gast

Den Anfang hat Peter Sommerlad gemacht und kurz unser Institut und SWEN vorgestellt, danach gings auch schon los mit der einstündigen Präsentation von Alistair, die er leider in Englisch gehalten hat. Seine einleitenden Sätze in Schweizerdeutsch waren erstaunlich gut :-) , er war ja auch immerhin acht Jahre in der Schweiz, wenn ich mich richtig erinnere.

Der Vortrag war sehr kurzweilig, die Zeit verging wie im Flug. Der Inhalt war eigentlich eine Einführung in Software Engineering, woher der Begriff stammt, was es ist (”cooperative game, finite and goal directed”) und viele Beispiele was schief laufen kann. Einige Elemente kannte man bereits wenn man SE3 besucht hat, beispielsweise die Tabelle über die Einordnung der verschiedenen Crystal-Methodologien (”Project Classification Scale”), auch wenn er glaube ich nichts direkt über Crystal sagte.

Wers verpasst hat, kann sich die Folien hier (oder im PDF) herunterladen.

Weiter mit der SWEN-Vortragsreihe geht es am 27. September und zwar mit Peter Sommerlad zum Thema Green Bar for C++ — C++ Unit Testing Easier mit CUTE und Eclipse.

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Alistair Cockburn an der HSR

Der vor allem durch seine Crystal-Methodologien bekannte Dr. Alistair Cockburn kommt am 20. Juni (Mittwoch Abend) an die HSR um einen Vortrag zum Thema “Software Engineering in the 21st Century” zu halten.

Das wäre doch wieder mal ein Grund unsere schöne HSR zu besuchen? :-) Der Vortrag beginnt um 17:30, dauert 1.5 Stunden und ist für alle kostenlos.

Den Flyer gits es hier. Ich freue mich schon, hoffentlich viele ehemalige Mitstudenten wieder zu sehen!

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SE 2007

Die SE 2007 ist am Freitag zu Ende gegangen und ich bin wieder zurück in der Schweiz. Und wurde nach einer Woche Sonnenschein am Freitag Abend doch gleich mal verregnet.. ansonsten hat aber alles sehr gut geklappt, auch wenn es etwas frustrierend war, dass ich vom Flughafen nach Hause (21:45 bis 23:30) fast gleich lange gebraucht habe als von Hamburg nach Zürich (19:30 bis 21:30).

h2. Die Konferenz

Die Konferenz war meistens sehr interessant, auch wenn es ab und zu langweilige Beiträge hatte. Wobei es zwei Ausprägungen von Langweilig gab: Inhaltlich einfach nicht anspruchsvoll und dann noch viel Geschwafel über Prozesse und Techniken. Nur um ja nicht programmieren zu müssen (oder das die Inder und Polen machen zu lassen). Es gab doch tatsächlich einen Vortrag über einen Entwicklungsprozess bei dem kein einziges mal was von Code erwähnt wurde, nur Dokumente und Modelle. Wie wenn die Leute *Angst* vor Code hätten und ihn deshalb am liebsten unter einem grossen Haufen Prozess verstecken wollen. Es ist ja auch viel einfacher, irgendwas zu zeichnen modellieren, denn ob das ganze schlussendlich wirklich funktioniert ist damit noch lange nicht gesagt. Aber darüber könnte man wohl lange diskutieren.

Im Gegensatz dazu stand etwa der Vortrag von Stefan Richter mit dem Thema “Bottom-up Software Engineering: Wie man von Programmierern lernen kann, wie man ein Software-Projekt erfolgreich macht”. Leider hab ich seine Slides nirgends gefunden, aber ein Blick auf die Website gibt einen Eindruck. Wenn ich das richtig im Kopf habe, war der Inhalt zweier Folien “Wie viele UML-Diagramme hat Linus Torvalds gezeichnet?” und “Haben Larry Page und Sergey Brin den RUP benutzt als sie mit der Arbeit an ihren Suchalgorithmen begonnen haben?” :-) .

Natürlich war auch der Vortrag von Peter Sommerlad sehr gut, er kam auch bei anderen die wir gefragt hatten gut an. Ich hoffe, dass auf der Konferenzwebsite der eine oder andere Vortrag noch auftauchen wird.

Von den Keynotes war natürlich Erich Gamma sehenswert, wobei mir Teile des Vortrags bereits von der Eclipse-Geburtstagsparty bekannt waren. Von Jazz werden wir bestimmt noch einiges hören. Die zweitbeste Keynote war wohl von Stefan Arn (UBS), den ich zitieren möchte:

Open-Source-Software ist nicht billiger, nur besser.

Nach seinen Aussagen setzt die UBS ziemlich stark auf Open Source Software und sieht darin auch das Zukunftsmodell. Allerdings fand ich es nicht so toll, dass er die GPL als grosses Problem sieht, da sie dem Lizenznehmer doch einige Pflichten auferlegt. Auf den Musterprozess den sie anstreben, um herauszufinden ob die GPL (glaube ich) in der Schweiz durchsetzbar ist, bin ich sehr gespannt.

h2. Rahmenprogramm

Ich kann schlecht mit anderen Konferenzen vergleichen, aber wie ich so gehört habe, sei es nicht unbedingt üblich, auch jeden Abend ein Programm anzubieten. Am Dienstag war ein Willkommensempfang mit sehr sehr gutem Essen in der Uni angesagt. Am Mittwoch dann wohl das Highlight, per Schiff ging es nach Blankenese in ein ziemlich exklusives Restaurant. Die Menukarte habe ich leider nicht zur Hand, aber es gab z.B. Kaviarvinaigrette und das Dessert war mit Blattgold dekoriert. Ausserdem wurden wir von Harry Potter bedient, auch nicht schlecht ;-) .

Am Donnerstag bildete die Konferenzparty den Abschluss. Das Buffet dort haben wir aber übersprungen, Peter hat uns stattdessen noch etwas durch Hamburg geführt und in den Ratshauskeller zu leckerem Essen eingeladen. Auf der Party ging es dann so richtig ab — jung und alt waren gleichermassen auf den Beinen. Auch der Veranstalter Heinz Züllighoven, der ja auch nicht mehr der jüngste ist, hat fast bis zum Schluss durchgehalten, wie auch gewisse Professoren der HSR und Universität Zürich.

h2. Hamburg

Hierzu möchte ich unsere Professorin Annette Verhein zitieren:

Hamburg ist schön!

Und es stimmt also wirklich. Es hat viele schöne Bauten und ist auch sehr grün. Der Taxifahrer meinte, Hamburg sei eine der grünsten Städte überhaupt. Auch der Hafen ist für uns als Binnenländler natürlich beeindruckend.



Noch nicht genug?

Auf der Konferenzseite sollten in den nächsten Tagen noch einige Fotos auftauchen, ansonsten habe ich bei flickr schon ein paar wenige gefunden. Beim oose Informatik Podcast gibt es ein Video, welches auch ein kleines Interview mit Prof. Sommerlad enthält.

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Martin Fowler über DSLs

Martin Fowler, der Refactoring-Fowler (nicht der My-Job-Went-To-India-Fowler) hat an der JAOO-Konferenz einen sehr interessanten Vortrag über Domain Spezifische Sprachen (DSL) gehalten. Er erklärt was DSLs sind anhand eines kleinen Beispiels und zeigt sehr schön, wo die Vorteile von Ruby beim schreiben von DSLs gegenüber Java oder XML-Konfigurationsfiles liegen.

Unbedingt schauen, lohnt sich wirklich! Und danach soll niemand mehr zu mir kommen und fragen, für was Ruby denn gut sei :-)

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Software Engineering Radio

Bis vor kurzem hatte mich die Idee der Podcasts nicht allzu sehr überzeugt, bis ich dann über ein IEEE Magazin auf das Software Engineering Radio aufmerksam wurde. Ich muss gestehen, ich liebe es :-)

Das Team besteht unter anderen aus Markus Voelter, den einige der HSR-Studenten vielleicht aus den SE3-Folien kennen, und weitern Software Entwicklern, wobei man sehr schnell merkt, dass die Leute wirklich wissen wovon sie erzählen. Da das Niveau insgesamt recht hoch ist, wird es auch nicht allzu schnell langweilig. Ein weiteres Highlight sind die Interviews mit Leuten wie Doug Schmidt, Ted Neward und Michael Stal.

Die Themen erstecken sich über viele Gebiete der Software-Entwicklung, wie z.B. Patterns, Ruby, Java, Remoting, Concurrenzy, MDSD und viele weitere. Im Prinzip alles was den Software Ingenieur interessiert.

Obschon das ganze Team deutschsprachig ist (glaub ich zumindest), wird das ganze auf Englisch abgehalten, was unter anderem natrürlich den Vorteil hat, dass Interviews mit englischsprachigen Gästen sich gut integrieren.

Wirklich sehr zu empfehlen! So, und jetzt muss ich mal schauen, ob man die CD mit der Begleitmusik von Henning Pauly irgendo kaufen kann.

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