Gibt es was mühsameres, als die unsäglichen Browser-SMS-Versende-Dienste unserer Mobilfunkanbieter? Naja, wahrscheinlich gibt es schlimmeres, aber verbessern kann man es ja trotzdem. Das Ziel ist, möglichst einfach SMS zu versenden, also schreiben wir doch ein Script, welches als Parameter Nummer und Text entgegennimmt und versendet.
Ist eigentlich ganz einfach, Mechanize mimt einen Browser und macht genau das, was auch ein Mensch tun würde, also anmelden, Formularfelder ausfüllen und abschicken:
#!/usr/bin/ruby
require 'mechanize'
username = 'mirkostocker'
password = 'XXXXXXXXXXXX'
number = ARGV.shift
message = ARGV * " "
if message.length > 144 || message.length < 1
$stderr.puts "Nachricht zu lang oder zu kurz.."
exit 1
end
def find_form_with_field(page, fieldname)
page.forms.each do |form|
if form.fields.find{|f| f.name == fieldname}
yield form
end
end
end
WWW::Mechanize.new do |agent|
agent.get('https://www.orange.ch/footer/login') do |page|
find_form_with_field(page, 'username') do |f|
f.username = username
f.password = password
f.submit
end
end
agent.get('https://www.orange.ch/myorange/sms') do |page|
find_form_with_field(page, 'messageInput') do |f|
f.destinationNumberInput = number
f.messageInput = message
f.wui_target_id = 'sendButton'
f.wui_event_id = 'onclick'
f.submit
end
end
end
find_form_with_field musste ich schreiben, da die Formulare keine Namen besitzen, und fragt mich nicht, weshalb ich wui_target_id und wui_event_id setzen muss, im echten Browser wird das per Javascript gemacht und ist anscheinend wichtig. Hat auch gleich die Projektdauer um 50% verlängert, auf rund 1.5 Stunden.
So, und wer kümmert sich um die Swisscom und Sunrise?
Guido: Wie du siehst habe ich einen netten Weg gefunden, bunten Code zu bloggen, der beste Editor der Welt hat nämlich eine TOhtml Funktion.
Ich hätte noch Einladungen für GitHub zu vergeben (FCFS), falls jemand eine will. Einfach mit einer E-Mail-Adresse bei mir melden.
Wer mer über GitHub erfahren will, kann ja mal hier weiterlesen.
Heute habe ich mich das letzte mal ab meinem iPod genervt!
Ich höre sehrgerne Podcasts wenn ich unterwegs bin, vor allem vom Software Engineering Radio. Die Sendungen gehen rund 3/4 Stunden, ich mag sie also nie wirklich auf einmal durchhören. Eigentlich kein Problem, der iPod merkt sich ja die Position im Stück wenn man abstellt.. meistens auf jeden Fall, sobald er nämlich wirklich abstellt (meistens übers Wochenende wenn ich ihn 2 Tage nicht nutze) hat er danach jegliche Informationen verloren und ich muss rausfinden wo ich zuletzt war.
Bookmarks erstellen funktioniert ja leider nur auf irgendwelchen komischen Musikformaten, ist also auch keine Option.
Wegen all dem habe ich mich entschlossen, der freien Software Rockbox einmal eine Chance zu geben und mir einen Daily-Snapshot installiert. Das war recht schnell getan, in 5 Minuten konnte ich neu booten. Bis jetzt überzeugt mich meine kleine Rockbox ziemlich: viel mehr Einstellungen sind möglich, man benötigt keine speziellen Protokolle mehr um Musik zu übertragen (einfach mounten und rüberkopieren), wobei die bestehenden Musikstücke natürlich immer noch nutzbar sind, und das wichtigste: Bookmarks!
Ausserdem hab ich noch ein nettes Feature entdeckt: Sobald ich den Kopfhörer ausziehe pausiert die Wiedergabe und setzt fort nachdem ich ihn wieder eingesteckt habe. Man verpasst also nichts mehr wenn der Stecker mal rausrutscht beim laufen oder so.
Bis jetzt bin ich sehr zufrieden, ich kann es jedem iPod-Nutzer empfehlen. Und wenns nicht gefällt ist das ganze auch recht flott wieder deinstalliert.
Wie auch Leo haben ich und zwei Kollegen heute unsere zweite Studienarbeit abgeschlossen. Es ging dabei um die Implementierung von Refactorings für die Ruby Development Tools, eine IDE die auf Eclipse aufbaut. Die letzten zwei Wochen waren ziemlich streng, da wir noch einiges zu Dokumentieren hatten. Wie auch immer, der Dozent schien sehr zufrieden und die Arbeit hat Spass gemacht. So viel Spass sogar, dass wir eine Fortsetzungsarbeit darauf als Diplomarbeit machen werden.
Ach ja, unsere ToDo-Liste, die wir diese Nacht abgearbeitet haben, sieht nun so aus:

Tja, es war auf jeden Fall sehr lustig und nun möchte ich am liebsten nur noch schlafen, allerdings gehts heute noch ins Kino and die Vorpremiere von Ultra Violet. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht einschlafe
Gestern habe ich das Buch Practices of an Agile Developer fertig gelesen und bin, wie von allen anderen Büchern der Pragmatic Programmers, sehr begeisert.
Es ist eine sehr gute Ergänzung zum Pragmatic Programmer und behandelt das Gebiet der “agilen Programmierung”. Es geht vor allem darum, wie man Projekte erfolgreich und zur Zufriedenheit des Kunden abschliesst, ohne dabei zu viel Ballast und Überflüssiges zu entwickeln. Nicht nur Themen des Projektmanagement werden erläutert, sondern auch Praktiken für den einzelnen Entwickler. Es ist also nicht nur ein Buch für Manager, sondern auch für den “normalen” Programmierer sehr interessant. Ausserdem ist es relativ kurz (~200 Seiten), keine Zeit zu haben ist also keine Ausrede.
Auf meinem Wiki habe ich mir während dem Lesen einige Notizen gemacht über besonders interessant oder merkenswerte Erkentnisse.
Weitere Bücher, besonders für die Sommerferien, sind schon bestellt
Heute habe ich mir mal die Mühe gemacht, mir einen Hacker Key zusammenzustellen, und so sieht er aus:
v3sw6RChw5ln3pr7Ock2ma7u7Lw2m5l7+8GO
i2e6+7t6MSb7AOen7g5OPa2Xs6MIr1p5
Wie sehen eure aus? Und falls ihr noch keinen habt wirds aber allerhöchste Zeit! Apropos Zeit, bei mir dauerte es etwa 15 Minuten und war sehr amüsant.
Die Leute von Kororaa (eine Gentoo-basierte Distribution) haben eine Live-CD mit XGL und Gnome erstellt, so dass man das ganze ohne Gefahr (und das ist das installieren von XGL im Moment noch) ausprobieren kann. Ich hab das natürlich gleich mal probiert und es hat auf meinem Thinkpad T42 (mit Ati Radeon Mobility M10) sehr gut funktioniert!
Ich freue mich darauf, das ganze auch in meinem regulären Arbeitsumfeld einzusetzen.
Die Leute von Mactel-Linux haben es geschaft, Linux auf einem der neuen Intel-Macs zum laufen zu bringen. Allerdings noch ohne X, den Kernel können sie aber kompilieren. Für alle Ungläubigen gibts noch ein paar Screenshots.
Gestern Nacht habe ich noch (bis halb zwei) Linus Torvalds Biographie zu Ende gelesen (Falls jemand Linus nicht kennt, er ist der Erfinder des Linux-Kernels). Man erfährt (natürlich) alles über das Leben von Linus Torvalds (ca. bis ins Jahr 2000) und seine Motivation als Kernelprogrammierer. Sehr gelungen an dem Buch finde ich, dass Linus auch über sich selbst lachen kann und sich nicht als grosser, aufgeblähter Held hinstellt. Dies macht das Ganze sehr glaubhaft und wirkt natürlich.
Gleich zu Beginn des Buches erklärt Linus seine Version des Sinn des Lebens, worauf er auch zum Schluss des Buches wieder zurückkommt und das ganze so abschliesst. Was mich gestört hat ist, dass er häufig schon vorgreift in der Zeit und dann einiges mehrmals vorkommt. Naja, das lässt sich aber verschmerzen. Gegen Ende des Buches geht er auf die Themen Open- vs. Closedsource ein und was langfristig überlegen sein wird und sagt auch seine Meinung zu Softwarepatenten und Urheberrecht.
Insgesamt wirklich ein gutes Buch und jedem zu empfehlen, der etwas kurzweiligesm witziges zu Lesen und dazu auch noch etwas über den Opensource-Gedanken erfahren möchte.
Durch einen Artikel im aktuellen Linux-Magazin (Ausgabe 02/06, S. 72) angeregt habe ich gleich mal die sogenannte Bluesnarf-Attacke ausprobiert. Ich habe den Bruder gebeten bei seinem Handy Bluetooth einzuschalten, mehr hat er nicht mitbekommen. Wenige Sekunden später hatte ich schon sein komplettes Telefonbuch und den Kalender ausgelesen (auf den Versuch, die Dateien zu löschen habe ich nettwerweise verzichtet
). Hätte echt nicht gedacht, dass das so einfach ist! Beim 2. Versuch mit meinem Handy hats leider nicht geklappt, eine Verbindung kam nicht zustande, zum Glück. In Zukunft werde ich mich wohl zusammenreissen müssen, das ganze nicht mal am morgen im Zug auszuprobieren. Ganz legal wird das ja wohl nicht sein.. oder doch? Immerhin ist das Gerät offensichtlich überhaupt nicht gegen Zugriffe geschützt, vielleicht ist das vergleichbar mit einem ungeschützten WLAN? Naja, ich will hier nichts falsches verbreiten, schliesslich bin ich kein Jurist.
Posted 04.01.2006 21:20, Tags: hackers