Anstatt meine eigene Meinung über Google’s neuen Browser hier kund zu tun, verweise ich lieber auf besser informierte Quellen, so wie beispielsweise diesen Artikel bei OSNews: Google Chrome Considered Harmful, welcher den Comic kritisch betrachtet.
Den Code kritisch betrachtet hat Lorenzo Villani in Google Chrome: Houston, we have a problem. Ziemlich traurig, wie Google die Open Source Kultur zu verstehen scheint: kopiere einfach alle Abhängigkeiten in dein Repository und ändere überall ein bisschen was. Kein Wunder treten schnell Probleme auf, wenn man veraltete Kopien herumliegen hat. Die Jungs sollte man mal ins Software Engineering an der HSR schicken!
Ausprobiert habe ich Chrome noch immer nicht, denn der zukünftig vielleicht mal Plattform-unabhängige Browser läuft ja bei mir nicht. Da bleibe ich doch lieber bei meinem guten alten Konqueror, der zwar nicht mit allen Seiten umgehen kann, dafür aber wirklich sehr flink ist.
Ach ja, nicht zu vergessen, die Geschichte um die EULA.
Ja, das habe ich mich gefragt, als ich heute nach meinem Namen bei der Google Bilder-Suche gesucht habe. Und ich habe sehr viele Leute (bzw. meine Chefs) mit meinem Namen unter ihrem Portrait gefunden:

Immerhin bin ich dann doch noch an achter Stelle zu finden
Interessant finde ich, dass bei meinen Kollegen meistens (ausser bei Ljiljana) nur noch Stefan Keller auftritt.
Google mag mich wohl nicht sehr gerne, auf jeden Fall haben die öfters das Gefühl ich sei ein Bot oder Virus / Spyware:

Keine Ahnung wie ich das immer erreiche, eigentlich wollte ich bloss herausfinden, ob und wie ich die default KMail-Sortierung beeinflussen kann. Keine Ahnung was ich falsch mache, aber das passiert mir sicher wöchentlich ein mal.
hiess es heute von Google für meine Summer of Code Bewerbung. Tja, schade dass es nicht geklapp hat, aber langweilig wird es mir im Sommer trotzdem nicht werden
Und falls doch, kann ich ja vielleicht den einen oder Junior Job erledigen.
Was mich noch interessieren würde wäre, wieviele Bewerbungen insgesamt zusammen kamen und wieviele akzeptiert wurden, dies soll aber laut Google in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.
Gestern habe ich endlich meine Bewerbung für den Google Summer of Code 2006 eingereicht. Die Projektidee ist eigentlich recht schnell formuliert: Ein SIP-Plugin für Kopete zu implementieren. Natürlich werde ich die gesamte Netzwerkprogrammierung nicht selbst machen. sondern eine Library verwenden, welche ich in einem ersten Schritt evaluieren werde. So sollte sich der Aufwand dann auch in Grenzen halten. Aber zuerst muss meine Bewerbung ja auch noch angenommen werden. Ich habe leider keine Ahnung wie hoch die Erfolgsquote letztes Jahr war. Bei einem Projekt seien rund 6% durchgekommen. Das macht ja nicht allzu viel Mut
Eventuell hab ich ja Glück, da ich ein ziemliches “Hype”-Thema gewählt habe.
Bin auf jeden Fall für jedes Daumendrücken dankbar!
Ach ja, die Bewerbung findet ihr hier.
Wie ich gerade auf Heise gelesen habe, plant Google seine Bildverwaltung Picasa nach Linux zu bringen. Tönt ja gar nicht schlecht, bis jetzt. Als ich dann gelesen habe, wie sie das erreichen wollen musste ich doch lachen: mittels Crossover Office!
Crossover Office ist eine kommerzielle Weiterentwicklung von Wine, welche die Windows-API (oder Teile davon) unter Linux umsetzt. Also kein Emulator, sondern eine re-implementierung der Funktionalität unter Linux. Trotzdem alles andere als eine Portierung nach Linux und dann erst noch mit einem kommerziellen Produkt zusammen. Sorry, aber ich glaube nicht, dass ich so was einsetzen will. Ausserdem gibt es auch native Software, die ähnliches wie Picasa erledigt, zum Beispiel
F-Spot oder digiKam.