Our computers are losers!

Ist der letzte Satz in einem Beweis des Halteproblems in Gedichtsform:

You can never find general mechanical means
for predicting the acts of computing machines.
It’s something that cannot be done. So we users
must find our own bugs. Our computers are losers!

Via Philip Wadler.

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Fortsetzung Schlaflos

Letzte Woche hatte ich aus Spass etwas mit R herumgespielt und ein interessantes Bild generiert. Die Formel war relativ simpel, aber natürlich kaum herauszufinden, und zwar ist es das Verhältnis des kleinsten Primfaktors zum Grössten, für eine Reihe von Zahlen. In R:

f = function(a) {
  as.double(min(factorize(a)) ) / as.double(max(factorize(a))) }
z = data.frame(c(2:100000))
z$y = apply(z,c(1),f)



Das ganze habe ich dann noch für die erste Million, die ersten 5 Millionen und 10 Millionen Ganzzahlen zeichnen lassen und dabei noch viel schönere Zeichnungen bekommen:

Man sieht sehr schön die dicke schwarze Linie am oberen Bildrand—die Primzahlen. Auch interessant finde ich, dass es eigentlich immer dasselbe Muster ist. Ich würde das ganze gerne noch bis zu 100 Millionen generieren, aber mein armer Laptop hat für die 10 Millionen bereits knapp eine Stunde geackert. Witzig sind auch die horizontalen Formationen, die von links ins Bild stechen.

Ok, kann mir nun irgendwer erklären, was man da für Strukturen sieht? Ich müsste wohl mal ein paar der Werte identifizieren können, nur will mir R’s identify nicht weiterhelfen. Ideen?

Update 14.11.2008:

Ich habe noch eine interessante Seite gefunden, welche noch viel schönere Visualisierungen von Zahlen hat. Wow! Zahlen sind faszinierend. :-)

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Neuer Laptop!

Hui, diese Woche bin ich fast nicht zum Bloggen gekommen. Grund dafür war sicher auch, dass mein neuer Laptop erfreulicherweise und unerwartet früh geliefert wurde (aus 3 Wochen wurden wenige Tage):

t61p.jpg

Da ich das Modell ohne Betriebssystem gekauft habe, blieb nichts anderes übrig, als wieder mal eine neue Gentoo Live-CD zu brennen und mit kompilieren anzufangen. Danke der Kraft der zwei 2.5GHz Kerne ging das recht flott, auch sonst hatte ich keinen Aerger mit Hardware. Knackpunkte waren beim letzten Mal (vor über drei Jahren) WLAN und Suspend to Ram. Danke Intel-WLAN-Treibern und NVidia-Grafikkarte war das alles ein Kinderspiel – es hat einfach funktioniert. Naja, ein paar Stolpersteine habe ich mir selbst in den Weg gelegt, wenn man natürlich keinen Support für PCI im Kernel hat braucht man sich nicht zu wundern, wenn keine Treiber wählbar sind :)

Ansonsten muss ich sagen, dass 15.4″ Breitbild noch etwas Gewöhnungsbedürftig sind. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, die Lenovo-Chinesen scheinen gute Arbeit zu leisten! Ach ja, falls es wen interessiert, Openoffice 2.3.1-r1 kompiliert in unter 3 Stunden! So, und das hab ich mir jetzt verdient:

guinness.png

Was nun noch fehlt ist eine schöne Tasche. War heute schnell im Jelmoli, bin aber schnell wieder gegangen, unter 500.- läuft dort ja fast nichts. Hat jemand einen Tipp für mich? Ich möchte halt die Tasche gerne zuerst in den Händen halten, das macht das online Shoppen etwas schwerer.

Falls es jemanden hilft:

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An meine “Kunden” [update]

Ohne viele Worte :) :

thinkgeek_order_pakete.png

Ok, ich löse auf: Es ist unsere Thinkgeek-Bestellung. Und so siehts momentan bei mir aus:

thinkgeek_ausgepackt.png

Leider ist noch nicht alles angekommen, Steven’s Poster fehlt noch…

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SwissRUG Treffen

Wie Jens-Christian bereits geschrieben hat, hatten wir heute Abend unser drittes SwissRUG Treffen. Und da ich schon den ganzen Tag am Ruby Refactoring arbeite, hatte ich hier ein ideales Publikum um unsere Refactorings vorzustellen. Die Folien kann man hier herunterladen. Ausserdem habe ich das erste Mal mit Latex (und Beamer) eine Präsentation gemacht — und werde nie mehr etwas anderes verwenden! Ich hatte wohl noch nie so schöne Folien..

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Beeindruckender Algorithmus zur Shape Manipulation

Wow, habe soeben diese Seite über einen Shape Manipulation-Algorithmus gesehen und bin ziemlich beeindruckt.
Die zwei Autoren haben einen Algorithmus entwickelt und implementiert um Körper bewegen zu können, ohne dafür zuerst eine Art Skelett zu erstellen. Und es sieht ziemlich beeindruckend aus, besonders die Animationen mit einem Multi-Touch Eingabegerät. Unbedingt das Video ansehen oder die Demo ausprobieren, es lohnt sich :-)

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Free your iPod!

Heute habe ich mich das letzte mal ab meinem iPod genervt!

Ich höre sehrgerne Podcasts wenn ich unterwegs bin, vor allem vom Software Engineering Radio. Die Sendungen gehen rund 3/4 Stunden, ich mag sie also nie wirklich auf einmal durchhören. Eigentlich kein Problem, der iPod merkt sich ja die Position im Stück wenn man abstellt.. meistens auf jeden Fall, sobald er nämlich wirklich abstellt (meistens übers Wochenende wenn ich ihn 2 Tage nicht nutze) hat er danach jegliche Informationen verloren und ich muss rausfinden wo ich zuletzt war.
Bookmarks erstellen funktioniert ja leider nur auf irgendwelchen komischen Musikformaten, ist also auch keine Option.

Wegen all dem habe ich mich entschlossen, der freien Software Rockbox einmal eine Chance zu geben und mir einen Daily-Snapshot installiert. Das war recht schnell getan, in 5 Minuten konnte ich neu booten. Bis jetzt überzeugt mich meine kleine Rockbox ziemlich: viel mehr Einstellungen sind möglich, man benötigt keine speziellen Protokolle mehr um Musik zu übertragen (einfach mounten und rüberkopieren), wobei die bestehenden Musikstücke natürlich immer noch nutzbar sind, und das wichtigste: Bookmarks!

Ausserdem hab ich noch ein nettes Feature entdeckt: Sobald ich den Kopfhörer ausziehe pausiert die Wiedergabe und setzt fort nachdem ich ihn wieder eingesteckt habe. Man verpasst also nichts mehr wenn der Stecker mal rausrutscht beim laufen oder so.

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden, ich kann es jedem iPod-Nutzer empfehlen. Und wenns nicht gefällt ist das ganze auch recht flott wieder deinstalliert.

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Doch kein Greenphone für mich? – OpenMoko

Eigentlich wollte ich mir ja ein Greenphone von Trolltech kaufen, da ich ein grosser Fan von Qt und natürlich Open Source bin. Sehr reizen würde mich auch an den Applikationen rumzubasteln, bis jetzt hatte ich noch kein Handy das mich wirklich zufrieden stellte.

Heute habe ich dann diesen Beitrag auf Golem gesehen und bin sehr geneigt, noch bis Januar zu warten und mir so ein OpenMoko-Dings zu kaufen. Sehr reizend daran finde ich die Architektur: es baut tatsächlich auf Diensten wie udev, dbus und blueZ auf. Also alles Dienste, die auch in meinem PC/Notebook laufen. Das Display sieht auch anständig aus und bietet immerhin VGA-Auflösung.

Naja, mal abwarten. Vielleicht kommts auch so wie mit dem Nokia 770, auf das ich auch monatelang gewartet habe und dann irgendwann die Lust verloren habe. Auf jeden Fall sieht OpenMoko mal ziemlich interessant aus :)

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XGL im Einsatz: Fenster-Animationen

Und weiter gehts: Unterdessen bin ich von Compiz auf Beryl (ein Compiz-Fork) umgestiegen, welches ziemlich viel schneller weiterentwickelt wird und viele experimentelle Sachen mit sich bringt. Also genau das richtige für mich :-) Unterdessen muss ich auch kein Xgl mehr einsetzen, die neusten Beta-Treiber von Nvidia bringen die nötige Unterstützung für Beryl schon mit.

Ein sehr witziges Plugin stellt verschiedenste Fenster-Animationen zur Verfügung, die möchte ich euch nicht vorenthalten:


beryl-animations-curved-fold.mpeg


beryl-animations-dream.mpeg


beryl-animations-horizontal-folds.mpeg


beryl-animations-magiclamp1.mpeg


beryl-animations-magiclamp2.mpeg


beryl-animations-sidekick.mpeg


beryl-animations-wave.mpeg


beryl-animations-zoom.mpeg

Ziemlich cool, nicht? :-)

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Paganitzu!

Als ich vor einigen Tagen meinen Bruder beim Starcraft spiele “erwischte” hab ich in einem Anflug von Nostalgie einige alte DOS-Spiele hervorgekramt. Da ich schon gar kein Windows-System mehr griffbereit habe, geschweige denn ein DOS, musste DOSEMU her, welches zusammen mit FreeDOS eine gute Basis bildet. Als erstes probiert ich Paganitzu aus, natürlich von Apogee, welches mir einige unterhaltsame Stunden bereitet hat:

paga1.pngpaga2.png

Und es macht immer noch Spass! Auch wenn die Grafik höchstens als zweckmässig zu bezeichnen ist und der Sound glücklicherweise nicht funktioniert. Auch meine Freundin konnte ich anstecken, die eigentlich nicht allzu viel mit Computerspielen zu tun hat (abgesehen von diversen Rollenspielen und Flash-Spielen). So hatten wie die 60 Levels relativ zügig in einigen Stunden durch.

Ausserdem probiert habe ich noch Crystal Cave, da bin ich jedoch erst mit dem ersten Teil durch. Als kleine Erinnerung, das sah so aus:

ccave1.pngccave2.png

Das waren noch Zeiten :-)

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