
Das wichtigste zuerst: unbedingt lesen!
Und warum? Ganz einfach, weil es ein geniales Buch ist und nützlich für jeden, der englische Texte schreibt.
Inhalt
Auf über 600 Seiten werden 150 Themen rund ums Thema debugging your Prose aufgegriffen und mit jeweils sehr vielen Beispielen typische Fehler und korrekte Anwendungen erläutert. Dabei geht es aber nicht nur um Grammatik, sondern auch um Stil-Elemente wie Listen, Referenzen, Fussnoten, Graphiken, et cetera.
Beispiele:
- You and Your Reader (vermeide den Passiv)
- Number Spelling
- Contractions
- Parentheses
- Em- und En-Dashes
- Which Versus That
Lyn Dupré mag Katzen über alles, das merkt man nach den ersten paar Beispielen. Aber das Buch ist ja für technische Schreiber, wie zu erwarten sind die meisten beispiele technischer Natur. Wie zum Beispiel:
C is a language that after its development in the early 1970s by Brian Kernighan and Dennis Ritchie at Bell Laboratories, became popular because of its integration with Unix.
(Es fehlt das Komma nach that; wir fügen einen “parenthical remark” ein.)
Man muss das Buch auch nicht unbedingt von vorne bis hinten durchlesen, es reicht wohl, wenn man es zur Hand hat und nachschlagen kann, sobald beim Schreiben irgendwelche Fragen auftauchen.
Ich glaube, dazu brauchts nicht mehr allzu viele Worte:

Aufgenommen letzte Woche in Griechenland.
Und auch nicht von TV Total, sondern von mir (und leider auch ohne Ingrid und Klaus).
Und zwar läuft heute die Erstausstrahlung einer neuen Folge meines Lieblings-Kommissars Frank Thiel und seinem Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) im ARD, um 20:15. Also, an alle die glauben, der Tatort sei nur was für Senioren, schaut mal rein, es lohnt sich bestimmt.
Diesen schönen Dialog hat mir heute das Installationsprogramm für ThinkPad-Software (beim Neuinstallieren des Laptops meiner Freundin) präsentiert:

Vielen Dank! :-/
Die manuelle Installation hat dann leider auch nichts gebracht, da das Setup nach einer Diskette verlangt hat und mit dem Ordnerinhalt nicht zufrieden war. Janu, war bestimmt nichts wichtiges.
So, und nun werde ich noch etwas dem Service Pack 3 Setup zukucken, das auch schon seit über einer Stunde läuft. Immerhin ist der Balken bereits etwas über die Hälfte hinaus.
Die Bachelorbarbeit geht langsam ihrem Ende zu und es wird Zeit, mal mit der Dokumentation zu beginnen, falls man diese nicht schon nebenbei am Schreiben ist. Bei uns am IFS werden, soviel ich weiss, alle Arbeiten komplett in Englisch geschrieben, deshalb möchte ich noch schnell einen Tipp loswerden, den ich vor einigen Tagen in Bugs in Writing gelesen habe.
Wie das in technischen Berichten üblich ist, benützt man sehr viele Akronyme, also Abkürzungen, die aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter bestehen, wie beispielsweise DVD. Falls man also ein Akronym in seinem Text einführen will, schreibt man dieses bei der ersten Verwendung in Klammern dazu. Also folgendermassen:
The parser creates an abstract syntax tree (AST).
Was nicht korrekt ist, aber vielfach gemacht wird, ist die Buchstaben des Akronyms gross zu schreiben (es sei denn, man würde das auch sonst gross schreiben):
The parser creates an Abstract Syntax Tree (AST).
Genauso unschön ist es, das ganze umzukehren:
The parser creates an AST (abstract syntax tree).
Ach ja, falls man ein Akronym im Abstract oder Management Summary einführt, muss man es im Hauptdokument trotzdem nochmals definieren, da das Abstract als eigenes Dokument gilt. Auch sollte man natürlich nur Akronyme einführen, die man auch tatsächlich mehrmals einsetzt.
Ist das nicht wunderbar, wenn man am Sonntag Nachmittag in Ruhe ein Paket abholen kann?
Echt genial!
Firefly stand schon lange auf meiner Liste, und dieses Wochenende hab ich es endlich auch gesehen. Firefly ist/war eine Fernsehserie von Joss Whedon (Buffy, Dollhouse), welche vor einigen Jahren mal lief, aber nach nicht einmal einer ganzen Staffel abgesetzt wurde. Warum verstehe ich nicht, die ganze Story ist ziemlich genial, aber anscheinend war sie zu komplex. Immerhin wurde später noch ein Film gedreht, und zwar Serenity, welcher die Story etwas weiterführt und abrundet.
Besonders gut gefallen hat mir, dass sehr viele Schauspieler aus diversen anderen Serien bekannt sind, wie zum Beispiel Stargate, Buffy, Alias, 4400, Terminator Chronicles, Desperate Housewives, Lost und 24.
Jedem Science-Fiction Fan kann ich die Serie nur empfehlen, auch wenn es etwas schade ist, dass halt nicht alles aufgelöst wird. Joss Whedon hofft immer noch, mal eine Fortsetzung produzieren zu können.
Ach ja, folgendes Bild habe ich in einer Episode entdeckt:

Windows 2000 gibts auch in 500 Jahren noch
Nachdem wir ja an der letzten OpenExpo in Zürich einen eigenen Stand hatten, beschränkte ich mich dieses mal auf einen eintägigen Besuch am Donnerstag, in Begleitung mit Roland.
Am Morgen früh gings gleich los mit der Keynote von Alan Cox, welche wirklich ziemlich voll war, aber auch interessant und lustig:

Danach nutzten wir die Zeit, um alte Kontakte mit Gentoo-Entwicklern aufzufrischen und neue Gesichter am KDE-Booth kennenzulernen. Ausserdem haben wir uns den Grails-Vortrag von Dierk König angehört, schliesslich ist er der Experte unserer Groovy-Refactoring Bachelorarbeit.
Nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant Punkt standen am Nachmittag für uns noch die Präsentation “Community und Struktur im K Desktop Environment” von Franz Keferböck, sowie eine Vorschau auf Amarok 2.0 von Nikolaj Hald Nielsen an.
Auch meine zweite OpenExpo hat mir sehr Spass gemacht, ich freue mich schon auf die Nächste! Vielleicht auch wieder mit einem Stand..
Hui, diese Woche bin ich fast nicht zum Bloggen gekommen. Grund dafür war sicher auch, dass mein neuer Laptop erfreulicherweise und unerwartet früh geliefert wurde (aus 3 Wochen wurden wenige Tage):

Da ich das Modell ohne Betriebssystem gekauft habe, blieb nichts anderes übrig, als wieder mal eine neue Gentoo Live-CD zu brennen und mit kompilieren anzufangen. Danke der Kraft der zwei 2.5GHz Kerne ging das recht flott, auch sonst hatte ich keinen Aerger mit Hardware. Knackpunkte waren beim letzten Mal (vor über drei Jahren) WLAN und Suspend to Ram. Danke Intel-WLAN-Treibern und NVidia-Grafikkarte war das alles ein Kinderspiel – es hat einfach funktioniert. Naja, ein paar Stolpersteine habe ich mir selbst in den Weg gelegt, wenn man natürlich keinen Support für PCI im Kernel hat braucht man sich nicht zu wundern, wenn keine Treiber wählbar sind
Ansonsten muss ich sagen, dass 15.4″ Breitbild noch etwas Gewöhnungsbedürftig sind. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, die Lenovo-Chinesen scheinen gute Arbeit zu leisten! Ach ja, falls es wen interessiert, Openoffice 2.3.1-r1 kompiliert in unter 3 Stunden! So, und das hab ich mir jetzt verdient:

Was nun noch fehlt ist eine schöne Tasche. War heute schnell im Jelmoli, bin aber schnell wieder gegangen, unter 500.- läuft dort ja fast nichts. Hat jemand einen Tipp für mich? Ich möchte halt die Tasche gerne zuerst in den Händen halten, das macht das online Shoppen etwas schwerer.
Falls es jemanden hilft:
Meine Freundin hat mir aus Ägypten ein Fanta Blackcurrant mitgebracht, sehr sehr lecker:

(iTunes mässige Reflexionen von Hand gemacht!)
Hat jemand eine Idee, wo ich das in der Schweiz kaufen kann? Googeln hat soweit nichts gebracht, auch nicht mit “Fanta Cassis”. Einen Versuch wert wäre Jelmoli, der hat ja auch so wirre Dinge wie Diet Coke Plus, also Cola Light mit Vitaminen und Mineralien…