Merkwürdig, wann geschieht das schon, dass man innert zwei Stunden zweimal auf dasselbe Zitat stösst – und das Zitat dann jeweils noch anderen Leuten zugeschrieben wird?
IEEE Software:
As Niels Bohr observed, «Prediction is very difficult. especially if it’s about the future».
Pragmatic Thinking and Learning:
It’s tough to make predictions, especially about the future. – Yogi Berra, Philosopher
Interessanter Zufall, nicht wahr? Googeln ergab dann, dass «this pithy saying has also been attributed to Yogi Berra, although other suspects include Mark Twain, Niels Bohr, and Albert Einstein».
Schade, also doch keinen Fehler gefunden.
Heute war es endlich so weit, das erste Semester im MSE ging für mich mit der letzten Prüfung zu Ende. Zurück bleiben einiges an neuem Wissen und auch einen Haufen Papier.

Und nun? Im Prinzip hätten wir jetzt endlich mal Ferien, eine Woche lang, in der ich aber arbeiten muss und zudem schon fürs nächste Semester vorausgesetzten Stoff repetieren muss (oder sollte).
Momentan (17:00) sieht das Resultat der Medikamentenabgabenabstimmung folgendermassen aus:

Hm, sofern ich die Vorlage richtig verstanden habe geht es darum, ob in Zürich und Winterthur die Aerzte Medikamente abgeben dürfen. Ok, also betrifft es eigentlich genau die beiden Städte, und diese sind offensichtlich dagegen. Der ganze Rest des Kantons aber dafür, und deshalb wird es wohl angenommen. Irgendwie verkehrt
PS: Ich hab auch Nein gestimmt.
Posted 30.11.2008 17:07, Tags: alltag
Gibt es was peinlicheres als jemanden zum Fondue einzuladen und wenns ums Anzünden des Rechaud geht zu merken, dass man weder Feuerzeug noch Zündhölzer hat? Der Nachbar, der mir dann freundlicherweise ein Feuerzeug geliehen hat, wird sich auch ab mir gewundert haben.
PS: Ok, zugegeben, noch blöder wäre gewesen, wenns ums anzünden von Kerzen gegangen und der Besuch nicht Emanuel gewesen wäre.
PPS: Und ich bin immer noch etwas entäuscht, dass Emanuel (gelernter Chemielaborant!) nicht einfach irgendwie mit irgendwas aus meiner Küche eine Flamme produzieren konnte. Tsts..
Eigentlich wollte ich doch nur ein wenig profitieren, und einen Neukunden anwerben, leider führt der “Kunden werben Kunden”-Link direkt auf eine Seite mit Kündigungsinformationen:

Mutig wie ich bin habe ich dann trotzdem mal auf weiter gedrückt und bin wider erwarten auf der “Kunden werben Kunden”-Seite gelandet.
(Ach ja, im Text ist geht es ums digital-phone, welches ich gar nicht abonniert habe. Auch sehr speziell.)
Ein Indiz, dass eine E-Mail durch einen automatischen Übersetzer gegangen ist, ist sicherlich einmal, wenn alle Umlaute fehlen. Ganz klar ist es aber, wenn die (geschäftliche) E-Mail so endet:
Prost,
Nancy
Danke, gleichfalls! Soll ich nun auf Deutsch antworten?
Posted 25.10.2008 17:30, Tags: alltag
Vor wenigen Minuten hats bei mir geklingelt, und obschon ich niemanden erwarte, bin ich mal runtergegangen. Der folgende Dialog lief ungefähr so ab:
Er (jugendlicher, gepflegtes Aussehen): Hey, hats hier im Haus Zimmer frei?
Ich: Nein.
Er: Es hat aber so viele unbeschriftete Klingeln.
Ich: Jaja, aber Wohnungen sind keine frei. (Es hat tatsächlich 4 Wohnungen und rund ein dutzend Klingeln, keine Ahnung wohin die verdrahtet sind)
Er: Hey, und wie gross ist deine Wohnung?
Ich: 2 Zimmer.
Er: Und was kostet die?
Ich: Hmm.. jaa.. so 1500.
Er: Boah, was! Im Aargau bekomme ich dafür eine 5-Zimmer Wohnung!
Und dann ist er wieder abgezottelt…
Voll schräg. Aber ich wünsche ihm viel Glück bei seiner Wohnungssuche.
Posted 25.10.2008 12:16, Tags: alltag
Von meinem Küchenfenster aus sehe ich ja direkt in zwei Zimmer des Hotels nebenan. Meistens ist das recht amüsant, denn typischerweise gibt es zwei Arten von Reaktionen: entweder wird gewinkt oder sofort die Vorhänge gezogen.
Im Moment geht aber was anderes ab. Irritiert durch unregelmässige Blitze im Augenwinkel habe ich mich gewundert, wo denn das Gewitter steckt, bis ich gemerkt habe, dass hinter gezogenen Vorhängen wohl ein Fotoshooting stattfindet. Auf jeden Fall konnte man die Silhouette einer weiblichen Person erkennen, sowie einem Fotografen, der ab und zu um sie herumgetigert ist und regelmässig abgedrückt hat.
Ziemlich spannend, was man alles mitbekommt hier.
Keine Angst, auch wenn es in letzter Zeit hier auf dem Blog eher ruhig war, ich lebe noch
Gründe für die Stille sind wohl, dass ich eine Woche in den Ferien war, aber auch, dass sich einige Bücher angestaut haben, welche ich noch in der Form eines Gelesen: -Beitrages abschliessen möchte, aber im Moment nicht so richtig die Motivation dafür finde.
Abgesehen davon, scheint es gar niemanden zu stören, dass ich nicht blogge. Im Gegenteil: laut meiner Zugriffsstatistiken habe ich im Moment rund 100 Visits-per-Day mehr als je zuvor, und das konsequent während der letzten drei Wochen. Ziemlich interessant..
Auch interessant ist, dass mein Beitrag über C++ Refactoring Plug-in for CDT: Milestone 1 released mit bereits 3500 Visits in diesem Monat unglaublich begehrt zu sein scheint, auch wenn ich das nicht so ganz verstehe, denn das Thema ist schon lange nicht mehr aktuell, und auch bei den Referrers sieht nichts überdurchschnittlich aus.
Tja, und so rätsle ich weiter und komme hoffentlich auch bald wieder mal dazu, etwas interessantes zu schreiben!
Nächste Woche findet hier in Zürich die Jazoon statt. Wer kommt sonst noch?