Elvis in JDK7?

Mit JDK 7 könnte folgendes gültiger Java-Code sein:

final String aMember = g?.members?[0]?.name ?: "nobody";

Ein wenig mehr Hintergrund dazu, auf InfoQ. (Hey, das reimt!)

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Git an der HSR

An der HSR wird seit neustem auch Git unterrichtet (2 Stündige Vorlesung + Uebungen im SE2 Modul)! So was müsste man auf Werbeplakate schreiben (dann würde man wenigstens das richtige Publikum erreichen) und nicht eine übersichtliche Webseite so umgestalten:

hsr_webseite

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MSE Grades

Heute wurden endliche die Grades für den MSE bekanntgegeben. Als Ingenieur hatte ich noch nie mit Grades zu tun, war also eine Premiere (sogar die zweite für heute, war auch noch an der Premiere von «Silence. Now!»).

6.0 -> A
5.5 -> B
5.0 -> C

So siehts aus bei mir.. wenn ich das mit den Grades richtig verstanden habe bedeutet das wohl, dass die Schnitte relativ hoch gewesen sein müssen.

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Gelesen: Pragmatic Thinking and Learning

Ich bin wieder ziemlich im Rückstand mit Bloggen. Nun aber endlich ein Review für ein wirklich grossartiges Buch: Pragmatic Thinking and Learning – Refactor Your Wetware.

Das Buch startet mit einem Modell, welches den Wandel vom Neuling zum Experten beschreibt, dem Dreyfus Model, sowie Erläuterungen, wie man denn auf einem gewissen Gebiet Erfahrung erlangt. Der folgende weitaus spannendere Teil handelt von unserem Gehirn, wie die beiden Teile des Hirns (L- und R-Mode) zusammenarbeiten und wie das natürlich auch ausgenützt werden kann. Immer wieder unterbrochen von kleinen Uebungen erfährt man so einiges, beispielsweise wieso man manchmal einfach nicht auf den Namen eines Filmes kommt und plötzlich: ein paar Tage fällt er einem aus heiterem Himmel ein. Nun, das ist gar nicht so aus heiterem Himmel; ein Teil unseres Gehirns arbeitet nämlich im Hintergrund genau an solchen Fragen weiter. Unser Hirn vergisst nämlich fast nichts, es hat nur nicht direkte Zugänge zu allen Informationen, nicht mehr so ganz frische müssen in einer Art Full Table Scan gesucht werden.

Bereits überzeugt vom Buch? Achtung, es wird noch besser! Im hinteren Teil werden einige Lernmethoden vorgestellt, wie die SQ3R Lesemethode. Ueberrascht hat mich auch, dass die Technik der Mindmaps in den USA anscheinend kaum verbreitet ist.

Das Buch streift eine Vielzahl an Themen, von Atemtechniken bis zu Wikis, und ist im typischen Stil der Pragmatic Programmer geschrieben – kein Wunder, ist es ja auch von Grossmeister Andy Hunt. Im Moment habe ich noch 7 Post-Its im Buch stecken, die Stellen kennzeichnen, bei denen ich noch weiterforschen muss. Das geschieht selten bei einem Buch, es muss also gut sein.

Fazit: Eine Perle im sonst immer mehr entäuschenden Angebot der Pragmatic Programmer.

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QCon London Conference Party

Nach der Abend-Keynote von Martin Fowler und einem Kollegen in der wir erfahren haben, inwiefern das Internet eine Rolle in Obamas Sieg spielte (ich sag nur: total verrückt die Amis) gings dann weiter zur Party, bei der es leckeres Essen (alles fettig und ungesund) und Bier (Guinness!) gab. Interessante Gespräche mit Werner Schuster, Stefan Tilkov, Phillip Ghadir und Sébastien Auvray (alles InfoQ oder innoQ oder sogar beides) über Programmiersprachen, und wie alle die Schweizer ganz gerne mögen.

Hab gerade noch entdeckt, dass ich sogar eine Blase am Fuss habe – sind schon hart diese Konferenzen.

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QCon London Day 1

Eigentlich ist es noch zu früh, denn der Tag ist noch nicht vorbei – in einer dreiviertel Stunde ist noch eine Keynote.

Aber fangen wir mit heute Morgen an: die Eröffnungskeynote von Sir Hoare, zur Frage ob Computer Science Science ist und ob Software Engineering Engineering ist. Seine Meinung: Ja klar.

Danach gabs eine vielzahl von Talks zu diversen Programmiersprachen: IronPython, Scala und Clojure. Clojure besticht für mich mit seiner Eleganz, was kein Wunder ist, ist ja schliesslich ein Lisp. Aber ich denke, dass Scala auf mehr Akzeptanz stösst. Was an Scala irgendwie ein wenig stört ist, dass es ziemlich unordentlich aussieht, finde ich. Keine Ahnung, ich denke, ich werds trotzdem mal versuchen.

Als letztes dann noch Martin Fowler, der über ThoughtWorks Erfahrung mit Ruby erzählt hat. Kurzum: Ruby lohnt sich, hohe Produktivität.

Was ich generell noch nicht verstehe ist, warum «diese Leute» keine IDEs einsetzen wollen! So wie ich das verstanden habe ist das Problem auch nicht, dass die existierenden IDEs zu schlecht sind, es gibt anscheinend eine grundsätzliche Abneigung. Refactoring von Hand sei auch kein Problem, da der Code viel kürzer und überschaubarer ist. Aber trotzdem, warum nicht ein Tool einsetzen, dass einem etwas davon abnimmt? Ich glaub ich muss mal zu den JetBrains-Leuten an den Stand gehen und das Thema ansprechen.

Später ist dann noch die Conference-Party. Meine Füsse schmerzen leider jetzt schon. Mal schauen wie lange ich durchhalte.

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QCon London Day 0

Die QCon beginnt ja erst Morgen (Mittwoch). Zur Einstimmung gab es deshalb bei ThoughtWorks London eine Präsentation von Ola Bini zum Thema «Was es alles zu beachten gibt beim Entwickeln einer Sprache für die JVM», mit vielen Beispielen aus JRuby und Ioke.

Ansonsten, Hotel Zimmer ist gut, Internet gratis, hat sogar einen Wasserkocher und Tee im Zimmer. Auch sonst gefällt mir London ziemlich gut, ist eine schöne Stadt.

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London, ich komme!

Alles gepackt, nur den Strom-Adapter muss ich noch kaufen, mein Laptop hat natürlich einen Stecker mit drei Pins, der nicht in meinen super-universal-Adapter passt. Britische £ hab ich auch bereits, unglaublich günstig, zum Kurs von ~1.70.

In London werde ich mich beeilen müssen, denn 70 Minuten nach der Landung ist bereits ein Treffen der InfoQ-Leute angesetzt. Keine Ahnung ob das zu machen ist, wahrscheinlich eher nicht. Der nächste Punkt ist dann ThoughtWorks um 19 Uhr – ich werde berichten.

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QCon London 2009

Ich freu mich sehr auf nächste Woche, dann gehts nämlich ab nach London an die QCon!

Dem Programm nach zu urteilen hat es ein paar geniale Tracks, und praktisch immer läuft was spannendes. Beispielsweise Functional and Concurrent Programming Languages Applied, Domain Specific Languages, Emerging languages in the Enterprise oder Historically bad ideas.

Auch die Liste der Speaker überzeugt, unter anderem dabei sind: Joe Armstrong (Father of Erlang), Jim Webber (Global Head of Architecture, ThoughtWorks), Martin Fowler natürlich, Linda Rising, Michael Nygard (Author of “Release It”), Nicolai Josuttis, Ola Bini (JRuby, Ioke), Rich Hickey (Clojure), und nicht zuletzt: Sir Charles Antony Richard Hoare (wer den nicht kennt gehört geköpft!). Dazu natürlich viele InfoQ-Leute, die ich endlich mal persönlich treffen werde.

Auch die Abende sind bereits verplant, am Dienstag gehts zu ThoughtWorks an die Ioke Geek Night, Mittwoch ist die Conference Party und am Donnerstag das InfoQ Editorial Geek Beer/Dinner.

Ich freu mich schon unglaublich darauf.

Sonst noch jemanden, den ich an der QCon treffen werde?

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Gelesen: Vernarbte Herzen und Beleuchtete Höhle

Nach M. Blechers erstem Buch Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit musste ich auch seine beiden anderen Bücher noch lesen, so fasziniert war ich vom ersten. Ich wurde nicht entäuscht

Vernarbte Herzen erzählt die (autobiographische) Geschichte von Emanuel, “eines rumänischen Chemiestudenten in Paris, der an Knochentuberkulose erkrankt und fast ein Jahr in einem französischen Sanatorium am Atlantik verbringt”. Beleuchtete Höhle knüpft an die vernarbten Herzen an, führt aber die Geschichte nicht nahtlos weiter sondern erzählt einzelne Episoden von Blechers Leiden, eine Art Mittelweg zwischen den anderen beiden Büchern.

Zentrales Thema ist eigentlich immer der Schmerz, wie er ihn erträgt, wie er damit umgehen und (soweit man das so nenne kann) weiterleben kann. Wenn ich daran denke, dass Blecher ungefähr im selben Alter war wie ich es jetzt bin, macht es das Lesen nicht gerade einfacher. Auch wenn er wahrscheinlich gewusst hat, dass er bald sterben wird, oder zumindest nie mehr gesund wird, hört man ihn nie darüber klagen.

Es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden, Andreas Breitenstein von der NZZ ist das viel besser gelungen; bitte dort weiterlesen. Oder natürlich noch besser – selbst lesen.

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