Buch.ch Gutschein

Ich hab da noch so einen buch.ch (ex. buchundton) Gutschein über 15.- den ich nicht brauche und der Ende Januar abläuft. Hat allerdings einen Haken, es braucht einen Mindestbestellwert von 75.-.

Vielleicht nützt es ja jemanden was, der Code ist: ANAUCAVGNADGGBEJ (de Schneller isch de Gschwinder).

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Kann ich kein Deutsch mehr?

Was sehen meine müden Augen als erstes heute Morgen auf einer Umschlagswerbung der 20 Minuten? Sätze wie:

Alle Reiseziele maximal ab CHF 199.-

Maximal ab CHF 199.- fliegen Sie …

199 ist also der maximale Mindestpreis, oder wie muss man das verstehen?

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MMS schreiben schwer gemacht

Ich hab wieder mal was zu motzen.

Ich wollte mal herausfinden ob es eigentlich günstiger ist, MMS anstelle von SMS zu verschicken, besonders sobald es mehrere SMS werden (also ein Ueberlanges sozusagen), müsste es sich doch lohnen.

Ok, wie schicke ich ein MMS mit meinem supertollen Handy? Im Menu Nachrichten habe ich die Wahl zwischen Nachricht und E-Mail. Laut Handbuch müsste es auch einen MMS-Eintrag haben. Hat es nicht. Na gut, vielleicht kann man es in der Nachricht irgendwo umstellen? Nein, sieht nicht so aus. Das Ding bleibt ein SMS.

Zur Sicherheit nochmals von Orange die MMS-Konfiguration schicken lassen, vielleicht stimmt ja was nicht. Nein, hilft nichts.

Dann per Zufall das Menu Eingabefeld entdeckt, wo man nette Dinge wie Cc, Bcc (ja, genau so geschrieben), Betreff und Anhänge auswählen kann. Und ja, nach einer Warnung wechselt der Nachrichtentyp endlich nach MMS. Super! Muss ich das jetzt jedes Mal tun? Kanns ja nicht sein, oder?

Dabei bin ich noch nicht mal sicher, ob es günstiger kommen würde. Was ich interessant finde ist, und da hoffe ich auf meine Leser, dass Orange auch bei SMS die 2 oder 3 lang sind nur eines verrechnet. Zumindest laut provisorischer Online-Abrechnung. Kann das sein? Fände ich natürlich sehr flott.

Diesen Beitrag habe ich extra für Fabio geschrieben :-P

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Gelesen: Computers Ltd

Das Buch wurde uns von Tyko Strassen (MSE-Dozent für theoretische Informatik) nahegelegt, als populärwissenschaftliche Literatur zum Thema Berechenbarkeit, Komplexität und verwandter Themen, das man mal an einem ruhigen Abend zur Entspannung lesen kann.

Während ich am Anfang sehr gut mitkam und halt auch wusste, was für Theorie genau dahinter steckt, kann ich mir daran sicher ein Beispiel nehmen, wie einfach man ein sehr komplexes Thema wie die theoretische Informatik einer breiten Leserschaft näherbringen könnte. Ausserdem lernt man noch ein paar NP-Vollständige Probleme kennen. Ein kleiner Abstecher in die Kryptographie gelingt auch sehr gut, und ich habe sogar etwas neues gelernt, und zwar über Zero-knowledge proofs.

Für das Buch braucht man eigenlich keinen besonderen Hintergrund in Informatik oder gar Mathematik, mit ein wenig Interesse sollte es für alle lesbar sein.

Wen also schon immer mal interessiert hat, woran man sich als Informatiker so den Kopf zerbrechen kann, dann unbedingt lesen.

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Seminar Program Analysis and Transformation

Soeben ging das Seminar zum Thema Program Analysis and Transformation mit der letzten Präsentation zu Ende. Das Seminar ist eines von zweien, welches man im MSE in der jeweiligen Fachhochschule zu absolvieren hat.

Das wichtigste zuerst, die besten Zitate des Tages, von Josef Joller: “Swiss German is an advanced version of German” (zu unseren Singapurianern). Und von Peter Sommerlad, zu einem Studenten: “Du scheinst aus einem Kontext zu kommen, wo du mir eigentlich leid tust.”

Ok, um was ging es in meinem Paper? Ich zitiere einfach mal mein Paper:

Slicing is an approach to divide a program into chunks that share a common property, like their contribution to the result of a calculation. Slicing can be used to leverage the power of refactoring tools by providing a deeper understanding of the code. For example, the Extract Method refactoring used to extract a series of statements can—with the aid of a slicing algorithm—be enhanced to allow the extraction of non-contiguous statements.

This paper summarizes Ran Ettinger’s thesis about “Refactoring via Program Slicing and Sliding”, where he introduces the notion of sliding, a visualization of the slicing procedure based on transparent overhead-projector slides. I also show how several well-known refactorings can benefit from a slicing algorithm.

Wer will darf das Paper natürlich auch selbst mal lesen, auch die Präsentation ist hier, aber steht nicht so viel drin.

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Gelesen: On Writing Well

On Writing Well habe ich sozusagen als Vorbereitung für den MSE gelesen, und auch ein wenig um etwas für meinen InfoQ-Job zu tun. Nur weil mein Zeugs gelesen wird (oder werden muss) und nicht allzu viele offensichtliche Fehler beinhaltet, heisst das noch lange nicht, dass es auch ein guter Text ist.

In On Writing Well führt einem der Autor durch die verschiedensten Aspekte des Schreibens, von grundlegenden Dingen (Simplicity, Clutter, Style, Words, Punctuation) gehts zu verschiedenen Formen von Texten, also etwa auf was man in einem Interview achten soll, Memoiren, Science and Technology, Humor, etc. Sehr angenehm ist, dass sehr viele Beispiele vorkommen, die meisten davon natürlich aus vom Autoren selbst geschriebenen Texten.

Ich habe mir selbst beim lesen ein paar Notizen gemacht:

  • Alle nicht zwingend notwendigen Wörter gnadenlos entfernen.
  • Schreib für dich selbst, nicht für andere. Aber gib dir Mühe beim Schreiben.
  • Benutze einen Thesaurus und achte darauf, wie ein Satz klingt.
  • Jeder Text sollte genau einen neuen Gedanken überbringen.
  • Unnötige Adjektive und Adverben vermeiden.
  • Ein guter Anfang und ein gutes Ende des Textes ist das Wichtigste.
  • Technische Abläufe Schritt für Schritt erklären und nach jedem Punkt versuchen abzuschätzen, was der Leser als nächstes Fragen könnte.

So, diese Liste werde ich mir noch ausdrucken und hinter den Bildschirm hängen oder so.

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Gelesen: Die Kreutzersonate

Ihr seht, ich lese auch “richtige” Literatur. Auf Die Kreutzersonate von Tolstoi bin ich gekommen, weil im Literaturclub die Retourkutsche Eine Frage der Schuld von Tolstois Frau besprochen wurde.

Das Buch spielt während einer Zugsfahrt, in der ein Reisender, Posdnyschow, seine Lebensgeschichte erzählt. Er hat seine Frau umgebracht, weil sie ihn betrogen hat. Zumindest vermutet er das.

Wenn sie nichts getan hat, aber tun will—und ich weiss, dass sie will—, umso schlimmer, es wäre schon besser, sie hätte es getan, und ich wüsste es, damit nur die Ungewissheit nicht wäre.

Man erkennt hier schon, wie sehr es sich in seine Eifersucht hineinsteigert und am Schluss gar nicht mehr anders kann als eine Dienstreise frühzeitig abzubrechen, nach Hause zu kehren, und seine Frau zu ermorden, die ihn allem Anschein nach wirklich betrügen wollte (oder schon hat, das ist wohl Ansichtssache, “wer eine Frau [das gilt wohl auch umgekehrt] begehrlich ansieht hat schon die Ehe gebrochen”).

Neben der Erzählung der Geschichte erfährt man sehr viele interessante Ansichten über die Liebe und die Ehe, manche Gedanken scheinen schlüssig zu sein, andere völlig übertrieben. Beispielsweise nimmt er die früher gängige Praxis des Vermittelns von Ehepartnern durch die Eltern in Schutz gegenüber der freien Wahl des Ehepartners:

Hat man gefunden, dass das Vermitteln erniedrigend ist, so ist der heutige Zustand noch tausendmal schlimmer. Dort sind die Rechte und die Aussichten gleich, hier ist die Frau eine Sklavin, die ausgeboten wird, oder die Lockspeise in der Falle. [..] Und alles beherrscht der eine Gedanke »Nimm mich, mich, meine Lilli! Nein, mich! [..]«.

Interessant, oder? Wikipedia kann auch noch mit einigen interessanten Interpretation aufwarten.

Das Buch selbst ist nicht besonder dick (130 Seiten), wer noch weniger Zeit hat, kann meiner Meinung nach auch nur die ersten 40-50 Seiten lesen, danach handelt es vor allem noch von Posdnyschows Geschichte.

Am Anfang ziemlich gestört hat mich das fehlen jeglicher Anführungs- und Schlusszeichen (erst verschachtelte Reden werden ausgezeichnet), aber mit der Zeit gewöhnt man sich erstaunlich gut daran.

Und nun bin ich gespannt auf das Buch seiner Frau.

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