Swisscom Mobile Unlimited (unter Linux natürlich)

Da ich nächsten Monat ins Militär muss, und die Internetanbindung noch ungewiss ist, hab ich mir ein Swisscom Mobile Unlimited Abo (mit der 4-in-1 Karte) geholt.

Das Einrichten ist ziemlich einfach, da der Hersteller netterweise einen passenden Knowledge-Base Eintrag hat. Allerdings scheint er nicht sehr aktuell zu sein, die Anleitung ist nämlich viel zu kompliziert (zumindest für mein Gentoo).

Man braucht:

  • Kernel mit PCMCIA und Serial-Device Support (CONFIG_SERIAL_8250). Falls man seinen Kernel nicht selbst baut, sollte das wohl schon vorhanden sein.
  • Das Firmware-Archiv vom Hersteller.

Aus dem Archiv kopiert man SW_8xx_SER.dat nach /lib/firmware/SW_8xx_SER.cis . Wenn man die Karte nun einsteckt, sollte sie erkannt werden und ein neues Gerät entstehen (/dev/ttyS0 bei mir).

Allerdings wird die Karte noch orange blinken, da wir zuerst noch die Abfrage des Pincodes der Simkarte entfernen müssen: Einfach ins Handy rein damit und deaktivieren.

Danach kann man im Prinzip wieder dem Guide folgen, wobei APN=gprs.swisscom.ch ist und man weder User noch Passwort braucht. Hm ja, nun sollte es eigentlich funktionieren :-)

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The Mist in Rappi!

Oha, hätte ich doch gestern Abend bloss nicht The Mist geschaut. So sah es nämlich vor wenigen Minuten noch in Rapperswil aus:

the_mist1.png

the_mist2.png

Hilfe!

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GitHub – Git Repository Hosting

Ich hätte noch Einladungen für GitHub zu vergeben (FCFS), falls jemand eine will. Einfach mit einer E-Mail-Adresse bei mir melden.

Wer mer über GitHub erfahren will, kann ja mal hier weiterlesen.

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OpenExpo 2008 in Bern

Nachdem wir ja an der letzten OpenExpo in Zürich einen eigenen Stand hatten, beschränkte ich mich dieses mal auf einen eintägigen Besuch am Donnerstag, in Begleitung mit Roland.

Am Morgen früh gings gleich los mit der Keynote von Alan Cox, welche wirklich ziemlich voll war, aber auch interessant und lustig:

alan_cox.jpg

Danach nutzten wir die Zeit, um alte Kontakte mit Gentoo-Entwicklern aufzufrischen und neue Gesichter am KDE-Booth kennenzulernen. Ausserdem haben wir uns den Grails-Vortrag von Dierk König angehört, schliesslich ist er der Experte unserer Groovy-Refactoring Bachelorarbeit.

Nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant Punkt standen am Nachmittag für uns noch die Präsentation “Community und Struktur im K Desktop Environment” von Franz Keferböck, sowie eine Vorschau auf Amarok 2.0 von Nikolaj Hald Nielsen an.

Auch meine zweite OpenExpo hat mir sehr Spass gemacht, ich freue mich schon auf die Nächste! Vielleicht auch wieder mit einem Stand..

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Neuer Laptop!

Hui, diese Woche bin ich fast nicht zum Bloggen gekommen. Grund dafür war sicher auch, dass mein neuer Laptop erfreulicherweise und unerwartet früh geliefert wurde (aus 3 Wochen wurden wenige Tage):

t61p.jpg

Da ich das Modell ohne Betriebssystem gekauft habe, blieb nichts anderes übrig, als wieder mal eine neue Gentoo Live-CD zu brennen und mit kompilieren anzufangen. Danke der Kraft der zwei 2.5GHz Kerne ging das recht flott, auch sonst hatte ich keinen Aerger mit Hardware. Knackpunkte waren beim letzten Mal (vor über drei Jahren) WLAN und Suspend to Ram. Danke Intel-WLAN-Treibern und NVidia-Grafikkarte war das alles ein Kinderspiel – es hat einfach funktioniert. Naja, ein paar Stolpersteine habe ich mir selbst in den Weg gelegt, wenn man natürlich keinen Support für PCI im Kernel hat braucht man sich nicht zu wundern, wenn keine Treiber wählbar sind :)

Ansonsten muss ich sagen, dass 15.4″ Breitbild noch etwas Gewöhnungsbedürftig sind. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, die Lenovo-Chinesen scheinen gute Arbeit zu leisten! Ach ja, falls es wen interessiert, Openoffice 2.3.1-r1 kompiliert in unter 3 Stunden! So, und das hab ich mir jetzt verdient:

guinness.png

Was nun noch fehlt ist eine schöne Tasche. War heute schnell im Jelmoli, bin aber schnell wieder gegangen, unter 500.- läuft dort ja fast nichts. Hat jemand einen Tipp für mich? Ich möchte halt die Tasche gerne zuerst in den Händen halten, das macht das online Shoppen etwas schwerer.

Falls es jemanden hilft:

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Videos der RubyConf 07

In den letzten paar Wochen (wenn nicht sogar Monaten) habe ich diverse Aufzeichnungen der RubyConf 07 heruntergeladen und natürlich auch angesehen. Die meisten davon waren sehr interessant. Jetzt habe ich lange überlegt, ob ich überhaupt was darüber schreiben soll, da ich mir meistens nur ein paar Stichworte notiert und irgendwie auch keine Lust mehr habe, das ganze zu überarbeiten. Aber veröffentlichen kann ich es ja trotzdem, vielleicht nützt es jemandem was:

What makes code beautiful (Marcel Molina, Jr):
Schöne Dinge sind ansprechender, “Gut” ist Schönheit in Aktion. Wichtig für Schönheit sind: Proportion, Integrität, Klarheit, die 3 müssen in Balance sein.

Advanced Ruby Class Design (Jim Weirich):
A Real Programmer can write Java code in any language! -> Ruby bietet noch viel mehr, einige Beispiele in der Präsentation. Rake, Builder als Beispiele.

Treetop (Nathan Sobo):
Parsing expression grammar für Ruby. Sehr elegant, Methoden lassen sich direkt in Ruby auf den einzelnen Knoten definieren. Live-Demo eines Parsers für arithmetische Ausdrücke.

Matz:
Nicht so interessant, er benützt Emacs und sein Englisch ist nicht so toll.

JRuby (Thomas Enebo, Charles Nutter):
Ganz interessant. Erfreut waren die beiden auch, dass so viele Ruby-IDEs JRuby verwenden um an den AST zu kommen, da JRuby so genau Knoten-Positionen habe. Leider wurden wir nicht erwähnt..

Ropes (Eric Ivancich):
Grundsätzlich interessant, eine Alternative zu Ruby’s Strings, aber mühsam zum zuhören, da Slides und Video nicht synchron (Paper).

Rubinius (Evan Phoenix):
Cooler Vortragsstil, sehr unterhaltsam, nicht sehr viele technisch interessante Inhalte. Was ich mitgenommen habe: Rubinius ist Ruby für Ruby-Programmierer!

Maximizing Productivity (Eric Hodel)
Ein paar gute Ideen, aber nichts neues: Test First, Autotest, alles automatisieren!

Conversations vs. Laws (Francis Hwang):
Vergleiche von Typsystemen mit der Biologie, all things fall apart => nichts ist wirklich beständig.

Essential Incompleteness in Program Modeling (Luke Kanies):
Ziemlich abstrakter Vortrag mit viel Mathe, der Vortragende errinnerte mich an einen gewissen Dozenten der HSR. Modelle können entweder konsistent oder komplett sein (nach Gödel). Wir entscheiden, wie nah das Modell der Realität kommen soll, bzw. wann es nicht mehr konsistent ist.

Rubigen (Dr. Nic Williams):
Geniale Folien mit A-Team Videos und Comics. Gute Ideen, ich werde sicher mal Newgem ausprobieren um möglichst einfach die ganze Gem/Rubyforge-Infrastruktur zu erstellen.

RSpec (David Chelimsky, Dave Astels):
Wenn man diesen Vortrag gehört hat und noch nicht von RSpec überzeugt ist, dem ist nicht mehr zu helfen… :)

JRuby in the Wild (Kyle Maxwell):
Habe ich nach ein paar Minuten wieder aufgehört, zu langweilig. Vielleicht interessant, wenn man JRuby noch nicht kennt.

Cleanliness Is Next to Domain Specificity (Ben Scofield):
DSLs (zumindest interne) sind eigentlich meistens Dialekte und nicht Sprachen, zumindest wenn man mit echten Sprachen vergleicht. Im zweiten Teil ein DSL-Refactoring, in dem er grausigen Ruby-Code nimmt und schöner macht.

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JRuby Deployment mit Java Web Start

Aufgrund der Erfahrungen, die ich beim Dynamic Languages Shootout mit JRuby und Web Start gemacht hatte, habe ich für InfoQ einen Artikel darüber geschrieben.

Ich erkläre anhand einer kleinen (und witzigen) Applikation, dem Ruby ObjectSpace Browser, die Grundlagen der JRuby/Swing Interaktion und natürlich auch das Packaging und Deployment des ganzen als Jar mit Hilfe von Web Start. Aber bevor ich jetzt den ganzen Artikel hier zusammenfasse, so lang ist er nämlich gar nicht, lest ihn besser gleich selbst.

Vielen Dank auch noch an Werner, der mich überhaupt darauf gebracht hat für InfoQ zu schreiben!

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Gelesen: Code Reading

code_reading.jpg

Vor etwas über einem Jahr hatte ich bereits den Nachfolger von Code Reading, Code Quality gelesen. Wobei, Nachfolger ist wohl übertrieben, die beiden Bücher behandeln unterschiedliche Themen. Der Stil ist jedoch gleich geblieben, auch in Code Reading werden nur Code-Beispiele aus echten Projekten verwendet, welche auch auf der beiliegenden CD enthalten sind.

Was erwartet man von einem Buch mit dem Titel “Code Reading”? Ich denke, da geht es den meisten so wie mir: Ich möchte meine Codelesefähigkeiten verbessern! Also erwarte ich doch ein Buch über Tools, Methoden, Tipps und Tricks wie man beliebigen Code möglichst einfach und schnell versteht, bzw. zu ergänzen lernt. Man könnte sich auch denken: “Um Code zu lesen, muss man programmieren können. Also ist es ein Buch zu Programmiersprachen und deren Einsatz.”. Tatsächlich ist es wohl beides, wobei der Fokus auf dem zweiten Gedanken liegt: Es werden vor allem verschiedenste Idiome von C, C++ und Java erklärt.

Zum Glück gibt es gegen Ende des Buches ein Kapitel nach meinen Vorstellungen, wo diverse C/C++ Code-Browser und andere ähnliche Tools vorgestellt werden. Witzig war auch das letzte Kapitel, in dem Diomidies der Java-hsqldb eine neue SQL-Funktion beibringt und dabei aus der Ich-Perspektive sein Vorgehen beschreibt.

Insgesamt kein schlechtes Buch, auch wenn ich einen anderen Inhalt erwartet hätte. Vielleicht sollte ich mal anfangen andere Rezensionen zu lesen, bevor ich mir ein Buch kaufe :)

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CDT C++ Refactoring Plug-In in Ganymede?

Am letzten Mittwoch haben wir einen grossen Schritt getan und die notwendigen Patches für den C++ Refactoring-Support für CDT fertiggestellt.

Der Gesamtumfang der Patches beträgt knapp 24000 Zeilen, wobei schlussendlich nur ein einziges Refactoring (Extract Constant) inbegriffen ist, der Rest dient als Basis für weitere Refactorings, welche in nächster Zeit folgen werden, und umfasst Dinge wie Source-Transformationen, Code re-writing, Kommentarbehandlung, und natürlich ganz viele Tests. Wir hoffen, damit (endlich) den Sprung zu schaffen und ein offizieller Teil des CDT zu werden. Langfristiges Ziel ist natürlich, selbst Committer zu werden, allerdings ist das nicht so einfach wie man meinen könnte (in dieser Hinsicht unterscheidet sich Eclipse von den meisten anderen Open-Source Projekten die ich kenne). Jetzt können wir nur noch hoffen, dass wir möglichst rasch durch das IP-Review kommen und unser Code schnell im CVS landet (das Arbeiten mit gepatchten Quellen auf die man nicht committen kann ist nicht besonders spassig :/ ).

Wer das ganze genauer mitverfolgen will, sollte sich bei den beiden relevanten Bug-Reports anhängen, oder gleich bei unserem Trac.

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