Ich bin KDE Entwickler!

Ja genau, seit gestern bin ich ein richtiger KDE-Entwickler. Zumindest habe ich Commit-Rechte erhalten und muss nun nicht mehr Patches an die Mailingliste senden und warten bis sich jemand erbarmt und sie anwendet.

Nun was habe ich eigentlich vor? KDE 4.0 sollte noch dieses Jahr erscheinen und es gibt noch viel zu tun, also weshalb nicht einfach mithelfen? Zudem die eingerosteten C++-Kenntnisse wieder auffrischen und ausserdem noch Weltruhm erlangen.. Nein warte, den hab ich doch schon ;-) .

Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass ich so das CDT auch mal von der anderen Seite sehe, also wirklich als User und nicht nur als Refactoring-Plug-In Entwickler. Eat your own dog food!

Ach ja, momentan arbeite ich an Kate, der Editor-Komponente von KDE, und flicke das Syntax-Highlighting. Aber dazu ein anderes Mal mehr..

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Nerviger Berufs-Fragebogen

Ich schlage mich momentan gerade mit einem “Berufs-Fragebogen” der Zürich herum, da ich gerne eine Säule 3a-Versicherung abschliessen möchte. Irgendwie habe ich immer etwas Mühe, solche Fragen zu beantworten:

Ausbildung / Erlernter Beruf
Ok, das geht noch. Ich bin Dipl. Ing. FH Informatik, das reicht wohl. Oder müsste ich Dipl. Ing. FH Informatik / Informatiker schreiben?

Heutige Berufstätigkeit
Hm, also eigentlich bin ich ein Assistent im Institut für Software an der HSR, aber angestellt bin ich, glaube ich, als Projektmitarbeiter. Ausserdem wird Assistent von den meisten Leuten als SekretärIn verstanden, da muss man auch immer vorsichtig sein. Aber die Tätigkeit ist eigentlich Software-Entwicklung. Und Unterrrichtsbetreuung. Und manchmal auch etwas System-Administration… ?

Stellung
Meine Stellung? Angestellter? Oder die Bezeichnung unter der ich angestellt bin, also Projektmitarbeiter?

Beschreibung der aktuellen beruflichen Tätigkeit (auf einer halben Zeile!)
Hm, schon wieder? Immer noch wie oben eigentlich.. oder sollte ich bei der Tätigkeit wohl besser Informatiker schreiben? Und hier genauer werden?

Ok, weiter geht es dann mit einer Aufteilung meiner Tätigkeiten in %, wobei ich mich irgendwie schwer tue, zwischen intellektuell und künstlerisch/kreativ zu entscheiden. Software zu entwickeln ist schon eine kreative Tätigkeit würde ich sagen. Vielleicht sogar künstlerisch, wenn es Richtung UI geht. Aber wollen die das wirklich Wissen? Auch interessant sind die anderen Kategorien wie körperlich/handwerklich. Kann eine Arbeit nicht mehreres gleichzeitig sein? Oder soll ich einfach je 100% reinschreiben? Ach ja, und eigentlich müsste ich wohl noch ein paar Prozente bei “Aufsicht führen, leitend” vergeben, bald stehen ja wieder die Prüfungen an… ;)

An wie vielen Arbeitstagen reisen Sie geschäftlich pro Jahr
Also, ich war im Frühling eine Woche in Hamburg, dabei je einen halben Tag für die Hin- und Rückreise. Wohin es dieses Jahr noch geht kann ich doch noch nicht sagen? Also einfach mal schätzen..

Naja, ich hab das ganze mal nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt und hoffe es ist Ok so.. *phu*.

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Echt schräg, oder?

Als ich mein Whiteboard in der neuen Wohnung aufgehängt hatte dachte ich zuerst “Mist, voll schräg geworden”:

whiteboard_schraeg.png

Deshalb hab ich dann die Wasserwaage nochmals draufgelegt und siehe da, doch nicht so schräg:

whiteboard_wasserwaage.png

Aber irgendwie trotzdem doof das ganze..

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Amazon macht mir das Leben schwer

Ich habe regelmässig bei Amazon.de nachgeschaut, ob ich das Buch “The Definitive ANTLR Reference: Building Domain-Specific Languages” endlich bestellen kann. Normalerweise habe ich dafür einfach nach “The Definitive ANTLR Reference” gesucht und nichts gefunden. Seite heute ist mir auch klar warum:

antlr.png

Schön, nicht?

Update:
Wies aussieht haben sies schon korrigiert.

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Gelesen: Release It!

Der Nachfolger, zumindest vom Titel her, von Ship It! der Pragmatic Programmer heisst Release It! und handelt vom Design und Deployment von “Production Ready Code”:

release_it.jpg

Nachdem ich jetzt das Buch gelesen habe, wundere ich mich, dass im Titel (oder in der Titelunterschrift) nichts von “Enterprise” steht, denn das wäre ausnahmsweise nicht einfach ein Buzz-Word, sondern würde dem Inhalt durchaus entsprechen. Andererseits ist es vielleicht auch besser so, ich weiss nicht ob ich es sonst gelesen hätte :-) . Auf jeden Fall behandelt das Buch die Themen Stability, Capacity, Security, Availability, Operations (endlich ein Nicht-ility-Wort ;-) ) und Networking im Umfeld von sogenannten Enterprise-Applikationen.

Durchs ganze Buch hindurch werden häufig Verweise auf Projekte das Autoren gemacht, der so einiges schon erlebt hat und deshalb einen sehr qualifizierten Eindruck hinterlässt. Die Kapitel sind so aufgebaut, dass nach einer Einführenden Story eine Reihe von Pattern und Antipattern erklärt wird. Beispielsweise der Circuit Breaker, der eingesetzt wird um zu verhindern, dass zu viele Threads zu lange auf eine (im Moment) nicht verfügbare Ressource warten.

Wenn man vom Buch allerdings erwartet, dass erklärt wird wie man einen Release macht, also die ganze Planung und vielleicht noch Tools und Techniken dann sollte man wohl eher ein Buch wie Pragmatic Project Automation lesen, bei Release It! geht es vielmehr darum, Software so zu schreiben, dass Sie mit den Widerlichkeiten das Alltags (sprich Kunden) klar kommt und sich möglichst viel Geld damit verdienen lässt. Also möglichst wenig Ausfall hat.

Ein Buch das ich mir auf jeden Fall merken muss, sollte ich mal solche Enterprise-Software entwickeln, dann könnten diverse Pattern bestimmt nützlich sein. Ausserdem zeigt das Buch sehr anschaulich verschiedenste Fallstricke liest sich zuweilen sogar fast wie ein Krimi.

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