Kein Wasser mehr!

Aaah, Hilfe! Seit ca. 1.5 Stunden haben wir kein fliessendes Wasser mehr. Anscheinend hat es eine Hauptleitung erwischt und ganz Stäfa und Uerikon seien ohne Wasser. Ist noch ziemlich mühsam, und die Toilette riecht auch nicht besonders gut :-( Zum Glück hatte ich noch eine Flasche M-Budget Mineralwasser, sonst müsste ich mich schon an den Spirituosenschrank machen um meinen Durst zu stillen ;-) Aber bis Mitternacht sollte alles wieder ok sein.

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WeeWar!

WeeWar ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, das komplett im Browser läuft. Ohne irgenwelche Applets und Flash, aber natürlich mit viel Ajax:

weewar_gross.png

Das ist unser aktuelles Spiel :-) Allerdings gibt es auch kleinere Maps. Hier wehre ich mich gerade gegen eine grosse Übermacht an blauen Truppen:

the_last_stand.png

Und was kostet das ganze? Gar nichts :-) Also, falls jemand lust auf ein Spiel hat, einfach hier anmelden (oder mir direkt schreiben, dann kann ich eine Einladung schicken) und los gehts.

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JAX Innovation Award – Leider Nein

Tja, schade, wie ich soeben bei Heise gelesen habe, haben wir leider keinen Preis gewonnen.

Der erste Preis ging wie zu erwarten war an Groovy. Interessant finde ich den fünften Platz, “JITS”, auf deren Website steht:

Warning: this page is no more updated since June 2005 and has been removed from official website.

Tja, schade. Dass wir gegen solch ein Projekt bei einem Innovationspreis verlieren hätte ich nicht gedacht ;-) .

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Ich bin im Heute!

Soeben hat mich ein ehemaliger Mitstudent darauf aufmerksam gemacht, dass mein gestriger Beitrag im heutigen Heute im Community-Bereich abgedruckt wurde:

heute_english_sbb.png

Find ich cool :-) Ich hoffe aber nicht, dass ich jetzt böse Anrufe von SBB-Mitarbeitern erhalte, die jetzt in den Englischkurs müssen ;-)

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Liebe SBB…

… schaut doch bitte, dass in einem Dreierteam von Kontrolleuren mindestens einer dabei ist, der etwas Englisch kann. Es ist nämlich ziemlich *peinlich*, beziehungsweise belustigend für die anderen Fahrgäste, wenn es drei Kontrolleuren nicht gelingt, einer älteren asiatischen Touristin zu erklären, dass sie das Ticket hätte abstempeln müssen… zum Glück gibt es noch nette Mitmenschen, die dann auch geholfen haben.

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Meine neue Adresse:


Metzgergasse 15
8001 Zürich



Allerdings erst ab dem 1. Mai 2007, dann werde ich nämlich die Schlüssel erhalten :-)

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Gelesen: Rails for Java Developers

Und wieder ist ein Buch der Pragmatic Programmer auf meiner “gelesen” Liste: *Rails for Java Developers* von Stuart Halloway und Justin Gehtland:

fr_rails4java_medium.jpg

Wie der Titel sagt, geht es darum, Java-Entwicklern Rails näher zu bringen. Allerdings braucht man nicht allzu viel Ahnung von Java Web-Technologien zu haben um das Buch zu mögen, mein bisschen HSR Internet-Technologienwissen hat bereits gereicht. Es werden also die verschiedenen Komponenten (ActiveRecord, ActionController und ActionView) und weitere interessante Aspekte (Testen, WebServices und Security) jeweils mit einer Java-Technologie verglichen. ActiveRecord beispielsweise mit Hibernate, welches wohl das bekannteste Java-Persistenz-Framework ist. Meistens wird ein kleines Beispiel in beiden Sprachen implementiert und dann verglichen und auf die Unterschiede hingewiesen. Es ist aber nicht so, dass Rails einfach in den Himmel gelobt wird, es werden durchaus auch kritische Blicke geworfen und auf Unzulänglichkeiten hingewiesen.

Was mir gut gefallen hat war, dass nicht nur Rails wie es besteht angeschaut wird, sondern auch mal ein Plug-in (acts_as_authenticated, Authorization) oder ein anderes Tool wie Cerberus als CruiseControl Gegenstück behandelt. Im Kapitel Security wird die OWASP Top Ten durchgegangen und es wird erläuert, was für Lösungen Rails hierfür anbietet.

Das ganze Buch ist also nicht eine Einführung in Rails von Null an, sondern mehr eine Betrachtung der Kompontenten und dann verglichen mit Java Gegenstücken. Für mich, der Rails nur oberflächlich kennt und auch nicht allzu viel Ahnung von all den Java Web-Dingen hat war es sehr interessant und eine gute Ergänzung zu Agile Web Development with Rails.

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Nominiert für den JAX Innovation Award!

Wie ich soeben erfahren habe, sind wir nominiert für den JAX Innovation Award 2007! Neben uns gibt es für die 5 (+1) Preise noch 9 weitere Teilnehmer, wir sollten also reelle Chancen haben mindestens 1000€ (für Platz 4 oder 5) zu gewinnen :-) . Neben dem Preis für die Diplomarbeit wäre dies schon die zweite Auszeichnung. Also, bitte die Daumen drücken, denn die Konkurrenz (z.B. BPEL Designer von IBM, den NetBeans GUI-Designer Matisse und nicht zuletzt Groovy) wird hart sein.

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Schulreise in der 1. Klasse?

Das kann ja nur im “Goldküstenzug” S7 passieren: Heute auf dem Nachhauseweg habe ich eine ganze Schulklasse (ca. 20 Kinder mit Rucksäcken und so) in der 1. Klasse sitzen sehen. Ich glaub die 1. Klasse war noch nie so voll :-)

Ich weiss natürlich nicht ob es wirklich eine Schulklasse war und ob von einer öffentlichen Schule, wahrscheinlich nicht, aber es sah schon sehr lustig aus.

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SE 2007

Die SE 2007 ist am Freitag zu Ende gegangen und ich bin wieder zurück in der Schweiz. Und wurde nach einer Woche Sonnenschein am Freitag Abend doch gleich mal verregnet.. ansonsten hat aber alles sehr gut geklappt, auch wenn es etwas frustrierend war, dass ich vom Flughafen nach Hause (21:45 bis 23:30) fast gleich lange gebraucht habe als von Hamburg nach Zürich (19:30 bis 21:30).

h2. Die Konferenz

Die Konferenz war meistens sehr interessant, auch wenn es ab und zu langweilige Beiträge hatte. Wobei es zwei Ausprägungen von Langweilig gab: Inhaltlich einfach nicht anspruchsvoll und dann noch viel Geschwafel über Prozesse und Techniken. Nur um ja nicht programmieren zu müssen (oder das die Inder und Polen machen zu lassen). Es gab doch tatsächlich einen Vortrag über einen Entwicklungsprozess bei dem kein einziges mal was von Code erwähnt wurde, nur Dokumente und Modelle. Wie wenn die Leute *Angst* vor Code hätten und ihn deshalb am liebsten unter einem grossen Haufen Prozess verstecken wollen. Es ist ja auch viel einfacher, irgendwas zu zeichnen modellieren, denn ob das ganze schlussendlich wirklich funktioniert ist damit noch lange nicht gesagt. Aber darüber könnte man wohl lange diskutieren.

Im Gegensatz dazu stand etwa der Vortrag von Stefan Richter mit dem Thema “Bottom-up Software Engineering: Wie man von Programmierern lernen kann, wie man ein Software-Projekt erfolgreich macht”. Leider hab ich seine Slides nirgends gefunden, aber ein Blick auf die Website gibt einen Eindruck. Wenn ich das richtig im Kopf habe, war der Inhalt zweier Folien “Wie viele UML-Diagramme hat Linus Torvalds gezeichnet?” und “Haben Larry Page und Sergey Brin den RUP benutzt als sie mit der Arbeit an ihren Suchalgorithmen begonnen haben?” :-) .

Natürlich war auch der Vortrag von Peter Sommerlad sehr gut, er kam auch bei anderen die wir gefragt hatten gut an. Ich hoffe, dass auf der Konferenzwebsite der eine oder andere Vortrag noch auftauchen wird.

Von den Keynotes war natürlich Erich Gamma sehenswert, wobei mir Teile des Vortrags bereits von der Eclipse-Geburtstagsparty bekannt waren. Von Jazz werden wir bestimmt noch einiges hören. Die zweitbeste Keynote war wohl von Stefan Arn (UBS), den ich zitieren möchte:

Open-Source-Software ist nicht billiger, nur besser.

Nach seinen Aussagen setzt die UBS ziemlich stark auf Open Source Software und sieht darin auch das Zukunftsmodell. Allerdings fand ich es nicht so toll, dass er die GPL als grosses Problem sieht, da sie dem Lizenznehmer doch einige Pflichten auferlegt. Auf den Musterprozess den sie anstreben, um herauszufinden ob die GPL (glaube ich) in der Schweiz durchsetzbar ist, bin ich sehr gespannt.

h2. Rahmenprogramm

Ich kann schlecht mit anderen Konferenzen vergleichen, aber wie ich so gehört habe, sei es nicht unbedingt üblich, auch jeden Abend ein Programm anzubieten. Am Dienstag war ein Willkommensempfang mit sehr sehr gutem Essen in der Uni angesagt. Am Mittwoch dann wohl das Highlight, per Schiff ging es nach Blankenese in ein ziemlich exklusives Restaurant. Die Menukarte habe ich leider nicht zur Hand, aber es gab z.B. Kaviarvinaigrette und das Dessert war mit Blattgold dekoriert. Ausserdem wurden wir von Harry Potter bedient, auch nicht schlecht ;-) .

Am Donnerstag bildete die Konferenzparty den Abschluss. Das Buffet dort haben wir aber übersprungen, Peter hat uns stattdessen noch etwas durch Hamburg geführt und in den Ratshauskeller zu leckerem Essen eingeladen. Auf der Party ging es dann so richtig ab — jung und alt waren gleichermassen auf den Beinen. Auch der Veranstalter Heinz Züllighoven, der ja auch nicht mehr der jüngste ist, hat fast bis zum Schluss durchgehalten, wie auch gewisse Professoren der HSR und Universität Zürich.

h2. Hamburg

Hierzu möchte ich unsere Professorin Annette Verhein zitieren:

Hamburg ist schön!

Und es stimmt also wirklich. Es hat viele schöne Bauten und ist auch sehr grün. Der Taxifahrer meinte, Hamburg sei eine der grünsten Städte überhaupt. Auch der Hafen ist für uns als Binnenländler natürlich beeindruckend.



Noch nicht genug?

Auf der Konferenzseite sollten in den nächsten Tagen noch einige Fotos auftauchen, ansonsten habe ich bei flickr schon ein paar wenige gefunden. Beim oose Informatik Podcast gibt es ein Video, welches auch ein kleines Interview mit Prof. Sommerlad enthält.

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