Von der bbvSoftware Services AG habe die Diplomarbeiter der HSR diese Woche ein kleines Fresspaket bekommen. Der Inhalt so ungefähr so aus:

Also Isostar-Getränke und Riegel, Choc-Ovos und 2 Stress-Abbau-Bälle, die ich auf dem Foto leider vergessen habe. Und zudem noch eine Hand voll Sugus, welche wohl noch von irgendwo übrig waren, vielleicht auch aus dem letzten Jahrtausend: die Dinger sind nämlich grausam bitter und steinhart! Pfui, echt. Und nicht nur bei mir, dem Nachbarn geht es genau gleich. Als erstes dachten wir ja noch, die bbv wolle sich für die Unannehmlichkeiten, die wir dank ihres Unterrichts-Verwaltungs-Tool gehabt hatten entschuldigen, aber offensichtlich will man uns vom gelingen unserer Arbeit abhalten
, ich fühl mich im Moment nämlich gar nicht gut.
Also, nochmals Danke für das Päckchen, es war bestimmt gut gemeint, auch wenn die Sugus ungeniessbar sind.
Vor kurzem habe ich eine ziemlich coole Seite entdeckt um die Ausstrahlung von TV-Serien zu verfolgen, und zwar next-episode.net. Wenn man angemeldet ist, kann man sich eine Liste mit den Serien, die man sehen will, zusammenstellen und hat schön im Blick, wann die nächste Episode erscheint und welche man schon gesehen hat.
Was leider fehlt ist ein Feed, man muss also regelmässig vorbeigehen. Ist allerdings auch nicht so schlimm, da die Serien ja meistens im Wochenrhythmus erscheinen.
Da wir in unseren Projekten einige Zeit mit dem Schreiben von Unit- und Integrationstests verbringen, hat es mich schon immer interessiert, wie gut unsere Testabdeckung eigentlich ist. Nicht, dass die Testabdeckung allzu viel zur Qualität der Tests aussagen muss, aber interessant ist es trotzdem und es hilft, eventuell beim Testen vergessene Bedingungen zu finden. Bis anhin prüfte ich die Testabdeckung jeweils mit Coverlipse, einem Eclipse Plug-in. Da HTML-Reports, die man veröffentlichen kann und vor allem automatisch erstellt werden aber schöner sind und ich gerade in einem Buch über Cobertura gelesen habe, wollte ich es einmal ausprobieren.
Eigentlich ist es nicht allzu schwer, man sollte der Anleitung einfach genau folgen und sicherstellen, dass man sich genau merkt was man getan hat. Ausserdem ist es anzuraten, jeweils einen möglichst “frischen” Workbench zu haben, da es beim ausprobieren schnell passiert, dass man die Reports aufgrund alter Daten erstellt und dann das ganze auf dem Server, der jedes mal alles neu erstellt, doch nicht funktioniert. Ich spreche aus Erfahrung
Ach ja, und das Resultat, das sieht man hier. Wie man sieht, sind die ui- und action-packages kaum getestet, das liegt daran, dass wir keine Plug-In-Tests geschrieben haben. Ansonsten haben wir auch noch einige Lücken, wir haben also noch zu tun
Eigentlich wollte ich mir ja ein Greenphone von Trolltech kaufen, da ich ein grosser Fan von Qt und natürlich Open Source bin. Sehr reizen würde mich auch an den Applikationen rumzubasteln, bis jetzt hatte ich noch kein Handy das mich wirklich zufrieden stellte.
Heute habe ich dann diesen Beitrag auf Golem gesehen und bin sehr geneigt, noch bis Januar zu warten und mir so ein OpenMoko-Dings zu kaufen. Sehr reizend daran finde ich die Architektur: es baut tatsächlich auf Diensten wie udev, dbus und blueZ auf. Also alles Dienste, die auch in meinem PC/Notebook laufen. Das Display sieht auch anständig aus und bietet immerhin VGA-Auflösung.
Naja, mal abwarten. Vielleicht kommts auch so wie mit dem Nokia 770, auf das ich auch monatelang gewartet habe und dann irgendwann die Lust verloren habe. Auf jeden Fall sieht OpenMoko mal ziemlich interessant aus
Soeben bin ich von der Eclipse-Geburstagsparty in Zürich zurückgekommen. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt! Angefangen hat es mit einer Video-Konferenz zu der Party in Stuttgart, auf welcher Erich Gamma einen Vortrag hielt. Danach kamen bei uns Daniel Megert und Martin Aeschlimann dran, welche diverse Screenshots vergangener Eclipse-Releases zeigten. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Sprint-Männchen für die Run-Konfiguration eigentlich doch viel cooler war als der grüne Pfeil den wir jetzt haben.
Den Abschluss bildete ein kurzes Quiz, welches Leo und ich souverän für uns entschieden
Und das mit nur 3 von 4 richtigen Antworten. Die Fragen waren:
- Wieviele Preferences bietete der Java-Editor in Eclipse 1.0? – Genau 1, nämlich den Font.
- Wie heisst der Eclipse Release Train 2007? – Europa! Hat aber nichts mit uns zu tun, sondern ist der Name eines Jupiter-Mondes
- Wieviele Committer hatte Eclipse 1.0? – Ich schätzte 40, korrekt wären 46 gewesen, nahe genug war es aber
- Weshalb hat die Verbreitung von Eclipse beim Uebergang von 3.0 zu 3.1 so stark zugenommen (oder so ähnlich)? – Ich wusste es nicht und tippte auf die Java 5 Unterstützung, die meisten tippten auf OSGI/RCP. Korrekt wäre aber die Umstellung der Icons von GIF auf PNG gewesen. War aber allerdings auh eher eine unbeantwortbare und nicht ernstzunehmende Frage.
Der Preis war ein von allen Teilnehmenden unterzeichnetes Poster, welches wir Morgen jemandem übergeben werden, dessen Namen wir noch nicht verraten
Ich denke zwar nicht, dass er hier mitliest, aber wer weiss.
Danach gab es noch einen Apero und man erhielt ein Eclipse-Shirt. Darauf hat man noch ein bisschen geplaudert und ist dann zufrieden nach Hause gegangen. Ach ja, neben Leo, Emanuel und mir war noch ein vierter Vertreter der HSR anwesend, und zwar unser Professor Dr. Urs-Martin Küenzi.
Herzlichen Dank an die Organisation, es hat Spass gemacht. Und nicht vergessen, hier noch eintragen!
Endlich, nach vielem Drängen hat mein Bruder nachgegeben und sein Blog aufgeschaltet. Erreichbar ist es unter robin.st/blog. Auch im Planet-HSR ist er natürlich schon verzeichnet, schliesslich studiert er das gleiche am gleichen Ort wie ich
Ich wünsche ihm viel Erfolg und auch viel Spass beim bloggen.
Heute Nachmittag stand bei mir das erstellen des Extract-Method-Dialoges auf dem Programm. Wir wollten uns so weit wie möglich an die Vorgabe des JDT halten, natürlich angepasst an Ruby. Da ich auch schon so meine Erfahrungen mit SWT gesammelt habe, habe ich mir genügend Zeit eingeplant, schlussendlich war ich dann doch rund 4 Stunden dran, und das ist dabei herausgekommen:

Der Dialog ist vielleicht etwas zu lang, durch den Refactoring-Wizzard ist unten und oben auch recht viel Platz. Was man halt im Bild nicht sieht: alle Controls “dehnen” sich aus, wenn man den Dialog in der horizontalen streckt, wobei sich nur die zwei Eingabefelder und die Tabelle in der grösse verändern. Wenn man den Dialog vertikal streckt, verändern sich die Tabelle und das StyledTextWidget jeweils gleichmässig. Alles andere bleibt an Ort und Stelle. Ich bin eigentlich ziemlich stolz drauf
Und erleichtert, als ich endlich fertig wurde.
Da ich ein grosser Fan von Qt bin, habe ich das ganze heute Abend nochmals gemacht, allerdings in nur 5 Minuten:

Das Verhalten ist genau gleich wie bei SWT. Und das in einem Bruchteil der Zeit. Auch das Duell um den kleineren Code gewinnt Qt mit 280 Zeilen XML, bzw. 200 Zeilen C++ gegen SWT mit 350 Zeilen Java.
Tja, leider kann man sich nicht alles aussuchen, und ein Eclipse-Port (bzw. SWT) auf Qt wird wohl mein Wunschtraum bleiben.