Der stille Klingelton, unhörbar für Lehren!

Dazu brauchts eigentlich keinen Text:

lehren.png

Peinlich, nicht?
Ausserdem bin ich wohl auch nicht mehr Zielgruppe, auch wenn ich kein Lehren und auch nicht Vater bin. Dann machts ja auch nichts, dass ich diese Zeile auch überhaupt nicht verstehe:

CHF3.00/sms – 2 sms/ton – 3 tone/woche

Ein SMS kostet also 3 Franken, aber was soll der Rest?

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Eclipse: Komprimierter Package Explorer

Und wieder bin ich über eine ziemlich geniale Einstellung im JDT gestolpert, die eigentlich nicht mal allzu tief vergraben ist, mir aber trotzdem immer entging: Compress all package name segments, except the final segment.
Vielleicht liegts auch am langen Namen ;-)

Am besten sieht mans wohl an einem Beispiel, ein Teil unseres aktuellen Projekts sieht so aus:

package_explorer_before.png

Sehr viel Information ist redundant und auch nicht wirklich interessant. Wenn man das ganze nun per Preferences -> Java -> Appearance -> Compress… und der Einstellung 3. komprimiert, sieht es doch schon viel besser aus:

package_explorer_after1.png

Es geht aber noch kleiner, mit Kompression 0:

package_explorer_after2.png

Sieht einiges besser aus, nicht? Und spart auch rund 40% des zuvor belegten Platzes ein.

PS: Dies ist mein 200. Beitrag :-)

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Planet HSR für Kommentare

Auf Wunsch eines Mitbloggers habe ich auch für die Kommentare der im Planet HSR aggregierten Blogs eine Planet-Seite und vor allem einen Feed eingerichtet: Planet HSR Comments. Das sollte wieder für etwas Übersicht im Feedreader sorgen :) .

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Eclipse: Task Focused UI mit Mylar

Nachdem ich kürzlich über Workingsets geschrieben habe, wurde mir in einem Kommentar nahegelegt, doch mal Mylar auszuprobieren. Kurz darauf habe ich im Blog von Wayne Beaton einen Artikel über Mylar gesehen, da konnte ich nicht mehr anders als es mir mal anzusehen.

Zuerst habe ich mir ein einstündiges Webinar gemacht, welches sehr zu begeistern vermag und gut zeigt, was Mylar alles kann. Entweder könnt ihr also hier weiterlesen oder gleich das Webinar machen :)

Das Ziel von Mylar ist es, das Arbeiten mit Eclipse mehr Task-fokussiert zu machen. Das soll bedeuten, dass man nur den Teil des Projektes zu sehen bekommt, an dem man im Moment arbeitet. Im Grundprinzip also ähnlich wie Workingsets, allerdings macht Mylar alles automatisch. Dazu legt man einfach einen Task an, aktiviert diesen und ab dann merkt sich Mylar, welche Files und Methoden man wie oft benutzt und blendet den irrelevanten Teil aus. Am besten sieht mal das wohl anhand eines Screenshots:

mylar_screenshot.png

Links ist der bekannte Package-Explorer (weniger benutzte und ältere Einträge werden hellgrau), allerdings stark eingeschränkt und viel übersichtlicher. Rechts sieht man die Mylar-Tasklist, mit dem aktiven Task. Was gerade nicht ersichtlich ist, auch die Problems-Liste und die Code-Vervollständigung werden eingeschränkt.

Sobald man sich daran gewöhnt hat mit den Tasks zu arbeiten, ist Mylar ziemlich nützlich. Ausserdem wird der aktuelle Zustand des Editors beim deaktivieren eines Tasks komplett gespeichert und kann später wiederhergestellt werden. Das ist sehr nützlich, wenn man einen dringenden Bug-Report bekommt und danach wieder am alten Zustand weiterarbeiten will.
Apropos Task-Liste, Mylar kann sich auch mit Bugzilla, Trac und Jira verbinden und man kann die Tasks / Tickets von dort verwenden und auch in einem Eclipse-Form-Editor bearbeiten. Ein witziges Feature ist noch, dass man den aktuellen Kontext auch ans Ticket anhängen kann, so könnte ein Kollege (wenn sie denn Mylar einsetzen oder dieses Blog lesen würden..) meinen Kontext laden und sähen gleich, woran ich beim Lösen des Tickets gearbeitet habe. Den Browser braucht man also kaum noch.

Auch ich habe noch lange nicht alle Features von Mylar entdeckt, aber das Task-orientierte UI ist wirklich nützlich. Zum Beispiel könnte Mylar, wenn man an einem SVN-Projekt arbeitet, auch einen Commit-Kontext erstellen, so dass man gezielt die richtigen Dateien eincheckt. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, da ich Subversion nur von der Kommandozeile aus einsetze.

Probiert es am besten einfach mal aus, es lohnt sich wirklich.

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Security Patterns von Prof. Sommerlad

Heute Abend war der erste Vortrag des Software Engineering Network (SWEN), dem Kompetenznetzwerk zwischen Hochschulen und Wirtschaft für Software Engineering. Der Vortrag handelte vom neuen Buch über Security Patterns, an welchem unser Professor Peter Sommerlad mitgewirkt hat.

So, genug Werbung gemacht ;-)

Also, wie der Titel sagt geht es um Design-Patterns, die die Sicherheitsaspekte bei der Softwareentwicklung behandeln. Wie man erwartet, geht es bei vielen um Anwendungen im Web, es wurden Pattern für die Authentifizierung, Rechtevergabe- und Erzwingung als auch Pattern für die Architektur von Diensten, wie den Reverse Proxy, vorgestellt. In der für Prof. Sommerlad typischen Art wurden die Folien mit sehr viel Witz und vielen Beispielen untermalt, so dass die 90 Minuten sehr schnell vorüber waren. Die ganzen Folien gibts natürlich auch im Wiki.

Danach gings weiter zum sehr leckeren Apero, den ich so gut den SV gar nicht zugetraut hätte ;-) . Die meisten Anwesenden kannte man schon (Dozenten, Assistenten und Studenten) und ich habe sogar jemanden kennengelernt, der Interesse an unserer Diplomarbeit, da sie selber auch Ruby und Rails (natürlich RadRails) einsetzen. Es hat sich also schon gelohnt!

Alle die leider nicht kommen konnten können ja Mitglied bei SWEN werden (ist aber keine Bedingung!) und das nächste Mal vorbeikommen, ich werde bestimmt dort sein.

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Eclipse-Plugin: Open External (KDE Integration)

Auch wenn ich mich hier schon öfters als Eclipse-Fan “geoutet” habe, nutze ich auch gerne andere Funktionalitäten meines Desktops. Vor allem brauche ich oftmals eine Konsole und dann am liebsten gleich in einem Verzeichnis des Projekts. Durch die (meiner Meinung nach viel zu übertriebene) Package-Struktur von Java-Projekten ist es recht mühsam, vom Home-Verzeichnis bis ins Projekt und darunter zu navigieren, das geht gerne mal bis zu 10 Verzeichnisse tief. Letzte Woche hatte ich endgültig genug und ich schrieb ein Plug-in welches das für mich erledigt: Open External (Ja der Name ist nicht sehr kreativ, ich weiss.. ;-) ).

Zu sehen gibt es nicht allzu viel, es entstehen 2 zusätzliche Einträge im Kontextmenu des Package-Explorers, für Projekte, Dateien und Packages:

openexternal.png

Da ich beim öffnen von Files in der Konsole sowieo immer mit dem Vim öffnen will, geschieht das auch automatisch. Beim öffnen mit “KDE App..” vertraue ich auf die Dienste von KDE, der die Files anhand des MIME-Types dann mit dem richtigen Programm öffnet. Das ganze war in etwas mehr als einer Stunde (am meisten Zeit verbracht ich damit, herauszufinden wie ich an den echten Pfad eines TreeItems komme..) und hat mir schon viel Zeit gespart.

Falls jemand interessiert ist: misto.ch/res/ch.misto.openexternal_0.1.0.jar

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Free your iPod!

Heute habe ich mich das letzte mal ab meinem iPod genervt!

Ich höre sehrgerne Podcasts wenn ich unterwegs bin, vor allem vom Software Engineering Radio. Die Sendungen gehen rund 3/4 Stunden, ich mag sie also nie wirklich auf einmal durchhören. Eigentlich kein Problem, der iPod merkt sich ja die Position im Stück wenn man abstellt.. meistens auf jeden Fall, sobald er nämlich wirklich abstellt (meistens übers Wochenende wenn ich ihn 2 Tage nicht nutze) hat er danach jegliche Informationen verloren und ich muss rausfinden wo ich zuletzt war.
Bookmarks erstellen funktioniert ja leider nur auf irgendwelchen komischen Musikformaten, ist also auch keine Option.

Wegen all dem habe ich mich entschlossen, der freien Software Rockbox einmal eine Chance zu geben und mir einen Daily-Snapshot installiert. Das war recht schnell getan, in 5 Minuten konnte ich neu booten. Bis jetzt überzeugt mich meine kleine Rockbox ziemlich: viel mehr Einstellungen sind möglich, man benötigt keine speziellen Protokolle mehr um Musik zu übertragen (einfach mounten und rüberkopieren), wobei die bestehenden Musikstücke natürlich immer noch nutzbar sind, und das wichtigste: Bookmarks!

Ausserdem hab ich noch ein nettes Feature entdeckt: Sobald ich den Kopfhörer ausziehe pausiert die Wiedergabe und setzt fort nachdem ich ihn wieder eingesteckt habe. Man verpasst also nichts mehr wenn der Stecker mal rausrutscht beim laufen oder so.

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden, ich kann es jedem iPod-Nutzer empfehlen. Und wenns nicht gefällt ist das ganze auch recht flott wieder deinstalliert.

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Gelesen: No Fluff Just Stuff

Man merkts, in letzter Zeit komme ich nicht mehr so oft zum lesen, also keine wöchentlichen “Gelesen: XY”-Beiträge mehr :-) . Nichtsdestotrotz konnte ich gestern Nacht noch eines fertig lesen, und zwar No Fluff, Just Stuff Anthology The 2006 Edition.

nfjs06_small.jpg

Der Name ist zwar etwas merkwürdig, aber passt zum Buch, denn es ist wirklich vollgepackt mit rund einem dutzend Kapiteln. Alle von einem anderen Autoren und meist mit einem radikal anderen Thema. Beispielsweise über Spring AOP, Webservices, Dependency Management, DSLs und sogar Process Choreography and the Enterprise Service Bus :-) .

Die meisten Themen waren sehr interessant, und boten Einblicke in Gebiete, die ich noch nicht kannte, z.B. Spring. Andere Kapitel hab ich nur überlesen, da ich den Inhalt bereits mehr oder weniger aus Büchern der Autoren kannte. Den meisten Nutzen konnte ich wohl aus dem Kapitel über Test Coverage mit Cobertura ziehen, was ich ja bereits für unser Projekt umgesetzt habe. In allem ein kurzweiliges Buch, welches verschiedenste Themen von diversen Autoren abdeckt. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die 2007er Edition!

Ach ja, zwei Fehler die ich gefunden hatte, habe ich natürlich gemeldet.

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Eclipse: Arbeiten mit Workingsets

Ich arbeite (Diplomarbeit) jeden Tag mehrere Stunden mit Eclipse, und so tun es viele Kollegen um mich herum. Mir ist aufgefallen, dass einige kaum mehr als die grundlegenden Funktionen von Eclipse kennen, deshalb werde ich einige Artikel zum Thema Eclipse Tipps & Tricks schreiben (wie auch schon Georg kürzlich), und auch das eine oder andere Plugin erwähnen. Über Feedback freue ich mich natürlich immer, auch einen kleinen Kommentar, ob ihr das hier präsentierte schon gekannt habt.

Working Sets

Häufig arbeitet man in Eclipse an verschiedensten Projekten, bei uns sieht das momentan so aus (das dazugehörige Test-Plugin sieht man nicht, aber das ist nochmals so gross):

package_explorer.png

Auch wenn man alle Projekte benötigt, so wird man kaum an allen zur gleichen Zeit oder im gleichen Task arbeiten müssen. Vorhanden sind sie aber trotzdem ständig und tragen nicht gerade zur Übersichtlichkeit bei. Doch zum Glück gibt es sogenannte Working Sets, welche eine Art Maske über die vorhandenen Files legen und so für viel mehr Ordnung sorgen. Meine Maske für die letzte Arbeit, dem Split Temporary Variable Refactoring, sah so aus:

working_set.png

Schon viel übersichtlicher, nicht? Erstellt werden die Working Sets über das Window -> Working Sets Menu oder über die Toolbar:

working_set_edit.png

Verschiedene Working-Sets lassen sich auch zusammen anzeigen, es lohnt sich also, mal einige Minuten zu investieren.

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Grafikkartenprobleme

In letzter Zeit hatte ich häufig Ärger mit meiner Grafikkarte: plötzlich kein Bild mehr und recht komische Geräusche des Lüfters. Heute hab ich sie dann mal ausgebaut und war recht erschrocken ab dem vielen Staub, welcher in den Lamellen des Lüfters hing. Nach dem Staubsaugen musste ich Teile sogar mit der Pinzette entfernen, das sah dann so aus:

staub.png

Im Moment siehts wieder besser aus, die Temperatur ist auch von 60C (GPU) und 48C (Board) auf 46C und 32C gesunken. Ich hoffe, die Probleme sind damit vorbei, bzw. bis zum nächsten Putz.

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