Eclipse treibt mich in den Wahnsinn

Argh, Eclipse ist ja schon ziemlich cool, aber zum Teil nervt es auch ziemlich. Was ich zum Beispiel gar nicht mag, sind die plugin.xml-Dateien.

Aber mal von Anfang an: Für unsere Refactoring-Plugins für RDT habe wir auch zwei Menus erstellt (Source und Refactor), wie bei unserem grossen Vorbild, JDT. Lukas hat das alles mal gemacht und es funktionierte. Bis auf die Kleinigkeit, dass die Menus auch dort waren, wenn man kein Ruby-File geöffnet hat, es also gar nichts zu refactoren gab. Ausserdem hätten wir gerne Shortcuts für gewisse Refactorings. Kann nicht allzu schwer sein, das zu korrigieren, oder?

Das mit den Shortcuts ging ganz schnell, allerdings erschien kurz darauf ein kleines, gelbes Icon mit der Warnung, dass meine Konfiguration für die Shortcuts deprecated sei. Nach einigen langen Minuten googlen und Bücher lesen hatte ich rund zwei Stunden später funktionierende Shortcuts.

Also noch das Problem mit dem verschwinden der Menus: Das war dann doch etwas schwerer zu finden, schlussendlich bin ich dann darauf gekommen, dass ich nun anstelle eines ActionSets eine EditorContribution erstellen muss. Das wars dann schon, es funktionierte. Dachte ich. Die Menus verschwinden nun zwar, aber beim auslösen einer Action erhielt ich nur die Fehlermeldung, dass die Operation zur Zeit nicht verfügbar sei. Keine Exception, nichts. Nach einer weiteren Stunde hab ich dann die Lösung gefunden: Die Action-Klasse, die schlussendlich das Refactoring auslöst, implementierte bisher das IWorkbenchWindowActionDelegate-Interface. Leider hätte es aber IEditorActionDelegate sein müssen… tja, hätte ich das vorher gewusst.

Wie es aussieht bin ich nicht der einzige, der von Eclipse genervet ist, jemand betreibt sogar ein Blog dazu. Aber insgesamt bin ich doch einiges zufriedener als der Autor :-)

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Der Päcklipöstler war da: World of Warcraft TCG

Eigentlich war ich doch ziemlich überrascht, als heute für mich zu Hause ein Päckchen lag, denn das konnte nur eines bedeuten: Meine Bestellung bei WoG ist schon da! Und drin war das (sorry für das schlechte Foto, aber im Keller und mit Blitz…):

wow.png

Genau, ein Starter für das neue World of Warcraft Trading Card Game von Upper Deck. Obwohl ich World of Warcraft nicht spiele, bin ich doch ein Fan der original Warcraft-Spiele, der Bücher und natürlich des Rollenspiels. Und da ich auch schon einige “Magic: The Gathering”-Jahre hinter mir habe, musste ich das Spiel einfach mal ausprobieren.

Der erste Eindruck ist schon mal nicht schlecht, die Karten sehen sehr schön aus und haben zum Glück eine Standardgrösse, so dass ich meine Deck-Protectors wieder mal ausgraben kann. Auch ziemlich chic finde ich die Verpackung, das ist nämlich eine ziemlich stabil aussehende Plastikkiste die wohl gerade genug Platz für ein Deck (in Hüllen) bietet. Einen negativen Punkte habe ich doch noch: es ist deutsch :/, da ich noch keine Quelle für englische Karten gefunden habe.

So, dann werd ich mich mal ans Lernen der Regeln machen.

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Eclipse-Tipp: Semikolon automatisch am richtigen Ort einfügen

Auf EclipseZone habe ich heute einen ziemlich coolen Tipp gelesen, und zwar das Einfügen von Semikola (oder Semikolons?) betreffend. Und zwar kann man einstellen, dass man nicht am Ende der Zeile sein muss, um ein Semikolon am Ende einzufügen. Ist ziemlich mühsam zum erklären, schaut euch am besten einfach den Artikel an :-)

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Start ins neue Semester und in die DA

Heute morgen, Punkt 7 Uhr hat für mich die Diplomarbeit angefangen. Wie die meisten meiner Leser sicher wissen, geht es darum, automatisierte Refactorings für RDT zu erstellen. Am Anfang stehen aber banalere Dinge: Nachdem ich meinen Arbeitsplatz gefunden hatte gleich die erste Enttäuschung: der Monitor der hier steht und den ich gerne an mein Notebook hängen würde hat nur ein DVI-Kabel dran. Janu, gleich den Adapter online bestellt, aber was passiert beim bezahlen:

An error occurred while loading https://www.yellownet.ch/start_e.html:
Could not connect to host www.yellownet.ch.

Ok, dann halt doch mal mit arbeiten beginnen. Beim Verbindungsversuch zu unserem Server hiess es dann aber:

An error occurred while loading http://r2.ifs.hsr.ch/:
Unknown host r2.ifs.hsr.ch

Und ja, natürlich habe ich eine Verbindung. Nur nicht zu den beiden Rechnern die ich gerade bräuchte :) Ich hoffe, das sind keine schlechten Omen für den Rest der Diplomarbeit.

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Neuer Server für das Ruby-Refactoring-Projekt

Die Diplomarbeit beginnt ja eigentlich erst nächste Woche, trotzdem gab es schon einiges vorzubereiten. Unter anderem spendierte unser Professor Peter Sommerlad uns einen eigenen, neuen Server für das Projekt, so dass wir nicht mehr so von der Kiste zu Hause abhängig sind. Sehr nett finde ich.

Der Server wird von mir administriert, hängt aber trotzdem irgendwie am HSR-Netzwerk und ist von innen und aussen erreichbar (im Gegensatz zum normalen Repository für Studentenprojekte, welches nur per VPN erreichbar ist). Ziemlich cool :) Auch die Hardware ist nicht übel, P4 mit 2GHz und 5/4 GB Ram. Eigentlich viel zu viel für ein Repository und CruiseControl. Aber schaden tuts ja nicht.

Ausserdem hatte ich dabei auch mal die Gelegenheit, mich mit Debian auseinanderzusetzen, das wurde mir nämlich freundlicherweise schon von Guido installiert. Eigentlich gar nicht schlecht das ganze, aptitude ist ziemlich gut.

Ach ja, die Kiste ist unter r2.ifs.hsr.ch oder r2.ifsoftware.ch zu erreichen.

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Symantec bricht alle Geschwindigkeitsrekorde

Sehr interessant, wie schnell der Download mit dem Symantec-Download-Manager funktioniert:

symantec_download1.PNG

fB und fB/s? Sehr interessant.. für was könnte f wohl stehen? Ach ja, Femto! Also ein Billiardstel.. zum Glück gings dann doch eine Trillion mal schneller :-)

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Planet HSR mit neuer Software

Momentan verwenden wir für den Planet HSR noch Gregarius, mit welchem wir aber nicht sehr zufrieden sind. Grösstes Manko: Es gibt keinen Feed! Ausserdem hat er einige Features, die wir gar nicht nutzen, wie die Tags oder die Kategorien. Ausserdem funktioniert das Template mit der neuesten Version nicht mehr, also war es mal Zeit, sich nach einer Alternative umzusehen.

Die anderen grossen Planets (Gnome, Debian, KDE, Gentoo, Ruby, …) verwenden praktisch alle Planet. Das ganze ist ziemlich leicht in wenigen Schritten zu konfigurieren, auch das Template anzupassen war keine allzu grosse Sache. Das Ergebnis kann man hier sehen.

Es fehlt vielleicht noch etwas der Feinschliff, aber sieht eigentlich schon ganz gut aus. Was mir gefällt ist, dass ich Serverseitig keine Scripts benötige. Das ganze wird alle 10 Minuten bei mit zu Hause generiert und dann auf den Server transferiert.

Die URL zum Feed stimmt allerdings wegen der Subdomain nicht, er ist momentan hier zu finden.

Was haltet ihr davon? Ach ja, und falls ihr noch jemanden von der HSR kennt, der nicht eingetragen ist, einfach bei mir melden.

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Unfreiwilliger Schwarzfahrer

Ich muss gestehen, ich bin gestern schwarz gefahren. Allerdings hatte ich keine Alternative, denn wie ziemlich oft in den letzten Woche hiess es in Kaltbrunn:

ausser_betrieb.png

Ich denke, dann wird das Schwarzfahren ok sein, da ich sowieso in der nächsten Station umsteigen musste, und dann dort das Billet kaufen wollte. Als ich dann auf dem Peron ankam erwartete mich wieder das gleiche Bild: Automat defekt, mit einem Zettel, man solle den Automaten auf einem anderen Peron nutzen. Nur kam in diesem Moment der Zug an.. und da ich keine Lust hatte, eine halbe Stunde zu warten, bin ich nochmals schwarz gefahren. Keine Ahnung ob das so korrekt war, wahrscheinlich nicht. Weiss jemand, wie ich mich hätte verhalten müssen?

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XGL im Einsatz: Fenster-Animationen

Und weiter gehts: Unterdessen bin ich von Compiz auf Beryl (ein Compiz-Fork) umgestiegen, welches ziemlich viel schneller weiterentwickelt wird und viele experimentelle Sachen mit sich bringt. Also genau das richtige für mich :-) Unterdessen muss ich auch kein Xgl mehr einsetzen, die neusten Beta-Treiber von Nvidia bringen die nötige Unterstützung für Beryl schon mit.

Ein sehr witziges Plugin stellt verschiedenste Fenster-Animationen zur Verfügung, die möchte ich euch nicht vorenthalten:


beryl-animations-curved-fold.mpeg


beryl-animations-dream.mpeg


beryl-animations-horizontal-folds.mpeg


beryl-animations-magiclamp1.mpeg


beryl-animations-magiclamp2.mpeg


beryl-animations-sidekick.mpeg


beryl-animations-wave.mpeg


beryl-animations-zoom.mpeg

Ziemlich cool, nicht? :-)

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Gelesen: Pragmatic Project Automation

Wieder ein Buch meiner PragProg-Leseliste zum abhaken, dieses mal Pragmatic Project Automation – How to Build, Deploy and Monitor Java Applications. Das Buch streift diverse Themen, aber zum grössten Teil ist es doch eine gute Einführung in Ant und CruiseControl.

sk_auto_medium.jpg

Weitere Themen sind das automatische Deployment und auch das Monitoring von Applikationen. Wie bei allen Büchern der Pragmatic Programmer werden die Themen immer an Beispielen vollzogen, welche sehr gut verständlich und nachvollziehbar sind. Obschon ich mit Ant bereits bekannt bin und auch ein CruiseControl am laufen habe, habe ich doch einige Interessante Dinge erfahren und auch schon umsetzen können. Ausserdem will ich auch Lavalampen, um den Buildstatus anzuzeigen! Zurück zum Thema: Wenn man den Auftrag hat, ein Buildsystem für sein Projekt zu erstellen ist das Buch bestimmt sehr hilfreich.

Auch für sogenannte Push-Button-Releases werden einige Tipps und Beispielcode gegeben, also wie man mit wenig Aufwand (konkret: der Aufruf eines Skripts mit der Versionsnummer als Parameter) automatisch einen Release-Branch erstellt, das ganze testet, danach tagt und ein Archiv erstellt um dem Kunden oder QA weiterzugeben. Dieses Beispiel wird im nächsten Kapitel dann gleich weiterverfolgt und es wird gezeigt, wie man auch einen GUI-Installer für Windows dazu generiert. Oder bei Webapplikationen gleich das war-File per Tomcat deployed.

Zum Schluss geht es noch um das Monitoring des Projekts mithilfe von Log4J, RSS-Feeds, Pager-Nachrichten, den erwähnten Lavalampen und noch weitere Möglichkeiten.

Fazit: Ein weiteres gutes Buch der Pragmatic Programmer und jedem zu empfehlen, der Java-Applikationen erstellt und gerne dem Computer die mühsamen Aufgaben überlässt.

Soeben habe ich mir noch die No Fluff, Just Stuff Anthology bestellt, aber eigentlich liegen noch ein halbes c’t, ein Linux Magazin und Programming Language Pragmatics rum.

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