vi-Plugin für Eclipse

Ja, ich bin ein Fan von vi und fand es immer recht mühsam, in Eclipse programmieren zu müssen. Aber das hat sich nun geändert, da ich mir das viPlugin geleistet habe. Leider ist es nicht frei erhältlich, aber die 15€ sind es mir wert. Es gibt auch eine Lizenz zum evaluieren, aber die nervt ziemlich mit regelmässig aufspringenden Popups.

Leider funktionieren nicht alle Befehle (zum Beispiel :%s/suchen/ersetzen/g), die meisten die ich benutze sind jedoch unterstützt. Auch die Interaktion mit Eclipse ist gut, man kann bei Bedarf immer noch alles mit der Maus machen, und Shortcuts wie Quick Fix (Ctrl+1) funktionieren auch noch.

Für mich eine lohnenswerte Investition!

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A Special Gift for Mirko

habe ich heute von der IEEE Computer Society erhalten:

special_gift.jpg

Leider hat das Blöckchen nur rund 20 Seiten, aber trotzdem nett, nicht? Jetzt kann ich mir wenigstens vorstellen, für was meine Mitgliedsbeiträge so draufgehen ;-)

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Eigenes Tastaturlayout

Schon mehrmals habe ich mich genervt, weil gewisse Zeichen auf meiner Schweizer Tastatur schwer zu erreichen sind, wie beispielsweise / oder ~. Und da ich sowieso keine Lust hatte für die Prüfungen zu lernen, habe ich mich mal daran gemacht ein eigenes Tastaturlayout zu erstellen, beziehungsweise das Schweizerdeutsche abzuwandeln. Eigentlich habe ich nicht viel mehr getan als die Funktion der Tasten von 1 bis 0 zu invertieren. Alle Sonderzeichen sind nun direkt erreichbar und für die Ziffern muss ich denn halt Shift drücken. Ausserdem habe ich die Taste für den Paragraphen oben links in eine Tilde umgewandelt. Ausserdem natürlich die dead Keys für ^ und ` entfernt. Falls es jemand ausprobieren möchte, hier herunterladen und nach /usr/share/X11/xkb/symbols/pc/ kopieren, danach testweise mit setxkbmap ch_improved laden, fertig :-) Bei gefallen einfach noch in die xorg.eintragen:
Option "XkbLayout" "ch_improved"

Apropos xorg.conf, ich würde auch gleich noch die Funktion der Caps-Lock-Taste als normale Ctrl-Taste belegen:

Option "XkbOptions" "ctrl:nocaps"

Mal schauen wie sich das so bewährt, es brauch bestimmt noch etwas umgewöhnung, besonders bei der Eingabe von Passwörtern.

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JRuby-Hauptentwickler wechseln zu Sun

Die beiden Hauptentwickler des JRuby-Teams, mit denen wir zusammenarbeiten um den Parser / AST zu verbessern, wurden nun von Sun angestellt! Das sind grossartige News und zeigen, dass Sun JRuby ernst nimmt. Vielleicht ist es auch nur ein kluger Schachzug gegen Konkurrent Microsoft, der mit IronPython Python auf die CLR geholt hat.

Ich hoffe, dass die beiden Entwickler, die JRuby bis anhin in Ihrer Freizeit pflegten, dann auch bald Zeit finden, einen meiner Patches zu übernehmen, der schon einige Zeit auf Eis liegt und leider unsere Arbeit etwas lahmlegt ;-)

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Tee ist gar nicht dehydrierend?

Eine Studie belegt, dass Tee gar nicht dehydrierend ist, wie auch ich immer geglaubt habe. Im Gegenteil, Tee zu trinken sei sogar besser als Wasser, meinen die Forscher, denn neben dem Gewinn an Flüssigkeit enthält Tee zudem noch Fluorid, das gut für die Zähne ist (naja, der Schwarztee färbt sie dafür wieder ein). Ausserdem soll sich das Risiko eines Herzinfarkts verringern und das Krebsrisiko verringern. Tönt alles ganz gut, ich glaube ich werde mir gleich eine Tasse leckeren französischen Schwarztee zubereiten.

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USB-Sticks nicht als Bootmedium ?!

Einen sehr interessanten Beitrag hat Thomas gestern Abend auf dem RTL-Teletext entdeckt:

rtl_teletext_usbsticks.png

Soso, man soll also das Booten ab USB-Sticks im BIOS ausschalten um die Sicherheit zu erhöhen. Tönt super einfach, bringt aber absolut nichts, wenn man nicht auch das BIOS selbst mit einem Passwort schützt, man hält den Eindringling höchstens eine halbe Minute länger auf. Und dann ist man sicher? Wohl noch lange nicht, denn wenn schon müsste auch das Booten ab CD-ROM und Diskette verboten werden. Aber mal ehrlich, sobald jemand physischen Zugriff auf den Rechner hat nützt eigentlich nur eines wirklich, und zwar das verschlüsseln der Harddisk. Und das wäre wohl in den meisten Fällen etwas viel verlangt vom Durchschnittlichen RTL-Teletext Leser.

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Gelesen: Agile Retrospectives

Auch wenn sich gewisse Leute schon “beklagt” haben, dass ich zu schnell lese, werde ich damit nicht bremsen :-) .

Diese Woche ging es um Agile Retrospectives.

dlret_medium.jpg

Ein eher dünnes Buch, und mein erstes (das erste?) Buch der Pragmatic Programmer, das von Frauen geschrieben wurde. Es geht also um Retrospektiven, was laut Wikipedia vom lateinischen Wort retrospectare stammt und soviel wie rückblicken bedeutet.

Das Buch behandelt Retrospektiven im Umfeld von Software-Projekten und zielt darauf ab, Teams zu verbessern. Man erhält als erstes einen Einblick in den generellen Ablauf und danach sehr viele Tipps, bzw. Aktivitäten, um eine Retrospektive zu gestalten. Ziemlich genau die Hälfte des Buches ist mit diesen Aktivitäten gefüllt, was das lesen leider ziemlich langweilig gemacht hat. Solange man nicht vorhat selbst in nächster Zeit eine Retrospektive zu leiten, kann man den Teil getrost schnell überfliegen.

Zum Schluss werden noch einige Tipps gegeben, wie sich die Erkentnisse der Retrospektive umsetzen lassen, denn schliesslich will man ja etwas verändern damit und davon lernen.

Eigentlich kein schlechtes Buch, allerdings nicht so geeignet um einfach zu lesen und dann in den Schrank zu stellen, man müsste direkt damit arbeiten um wirklich einen Nutzen daraus zu ziehen. Trotzdem war es interessant und ich hoffe, mal eine Agile Retrospektive mitzuerleben.

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Gelesen: Interface-Oriented Design

Ein weiteres Buch der Pragmatic Programmern ist gelesen, und zwar Interface-Oriented Design:

kpiod_small.jpg

Und nein, es geht dabei nicht um die Entwicklung von User Interfaces, sondern um die Entwicklung mit Interfaces im Sinne von Programmiersprachen.

Zu Beginn des Buches werden die verschiedenen Definitionen und Begriffe rund um Interfaces erklärt, wie etwa stateless und stateful Interfaces. Als Beispiel dient oft ein Pizzashop und dessen Bestellverwaltung, was wie folgt begründet ist:

The pizza order is not just to ensure that reading begins on a full stomach; by using non-computer-related matter, we can explore some general topics relating to interfaces, such as polymorphism and implementation hiding, without getting bogged down in technology

Danach geht es um die Frage, was in einem Interface enthalten sein sollte und wie Interfaces aufgeteilt werden. Bei einem Interface geht es eigentlich darum, einen Vertrag mit dem Nutzer des Interfaces und demjenigen der es impementiert zu erstellen. Und natürlich geht es um die bekannten Punkte low coupling und high cohesion. Sehr interessant fand ich auch die Diskussion um die Verwendung von Interfaces gegenüber der Verwendung von Vererbung. Die meisten Punkte waren einem schon irgendwie instinktiv bewusst, aber es tut gut, diese einmal klar definiert und niedergeschrieben zu sehen.

Weiter geht es mit Remote Interfaces, und die Unterscheidung von Procedural- (CORBA, RPC) und Document-Interfaces (Nachrichtenorieniert).

Im zweiten Teil des Buches geht es um die Entwicklung mit Interfaces, wo als Beispiel der Pizzashop implementiert wird, wobei mit Use Cases und Tests angefangen wird. Hier werden auch die sogenannten IRI -Cards verwendet. Diese sind die Gegenstücke zu den CRC-Cards (Class-Responsability-Collaboration) und bedeuten Interface-Responsabilities-Interactions. Als Echt-Welt-Beispiel wird danach ein Link-Checker entworfen und implementiert.

Insgesamt ein sehr interessantes undlehrreiches Buch, welches am Anfang nicht sehr spannend war aber später dann umso interessanter geworden ist, da die Beispiele sehr gut gewählt und erläutert wurden.

Als nächstes, wenn ich zwischen den Prüfungen dazukommen, werde ich Agile Retrospectives lesen.

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Mein Eindruck von 3+

Und wieder mal haben wir einen neuen Sender in der Schweiz: 3+. Den Start habe ich leider verpasst, dafür hab ich in den letzten Tagen ab und zu reingezappt. Und was hab ich gesehen? Spielshows! Diese unsäglichen, unlösbaren, unlogischen und ungemein nervigen Spielshows! Und dabei habe ich mich damals so gefreut, als auf Sat. 1 und Viva schluss damit war.

Ach ja, wer kann dieses “Rätsel” lösen?

dreiplus.png

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Frank – der Weddingplaner oder der Weddingplanner?

Rechschreibung ist schwer, das wissen wir. Auch das vermischen verschiedener Sprachen ist nicht immer leicht und auch selten wirklich sinnvoll. Doch was will uns Pro7 mit dem Sendungstitel Frank – der Weddingplaner sagen? Besonders, da planer jeweils mit der englischen Betonung ausgesprochen wird (bei Stefan Raab gehört). Laut Wörterbuch ist ein planer aber eine Hobelmaschine. Ein Hochzeitshobler also? Hoffentlich nicht.

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