XGL im Einsatz: Window-Decorations, Themes

Wie versprochen, der erste Teil über Window-Decorations und Themes. Wie unter Linux zu erwarten, sind die Window-Decorations, also die Ränder der Fenster und die Buttons, themebar (gibt’s das als Wort? :-) ). Unterdessen gibt es einige vorgefertigte Themes, man kann aber natürlich alle Details auch selbst bestimmen:

cgwd-themer

Natürlich kann auch die Position und die Art der Icons konfiguriert werden. Ausserdem gibt es einen sogenannten Glow- oder Haloeffekt, den die meisten von euch wahrscheinlich bereits aus Windows-Vista Previews kennen. Apropos Vista, der Fensterrand kann auch die darunterliegenden Elemente verwischen:

xgl-blurred-decorations.png

Da ich ja nun weiss, wie man einfach Screencasts erstellt, habe ich natürlich auch einen gemacht:

xgl-decoration-1.mpeg

Und noch ein Beispiel verschiedenster Themes:

xgl-decoration-2.mpeg

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XGL im Einsatz: Ein Erfahrungsbericht

Seit rund 3 Wochen nutze ich auf meinem System XGL, vorherige Versuche waren meist rein experimenteller Natur, für den täglichen Einsatz war XGL (bzw. der gnome-window-decorator) einfach zu instabil, besonders da ich KDE einsetze, für das noch kein eigener XGL-Windowmanager existiert. Das grösste Problem war wohl, dass die TV-Software (kdetv) sehr häufig abstürzte und extrem viele Ressourcen benötigte. Dies hält sich unterdessen in Grenzen und deshalb bin ich eigentlich vollständig umgestiegen.

Im folgenden Bericht möchte ich die verschiedenen Komponenten etwas genauer betrachen und meine Erfahrungen erläutern, da ich bemerkt habe, dass mein älterer Beitrag oft angesehen wird, die Leute interessierts also :-) Den ganzen Beitrag habe ich in verschiedene Teile aufgetrennt, um die Übersicht zu behalten. Viel Spass beim lesen!

System
Das System besteht aus einem AMD Athlon(XP 3000+, einem GB RAM, und wohl das wichtigste: einer NVidia-GeForce 6800 LE. Ausserdem setze ich zwei Bildschirme ein, die mit Xinerama konfiguriert sind, also einen grossen Desktop bilden. Die restlichen Komponenten sollten belanglos für den Betrieb sein.

Installation
Die Installation erfolgte mit der Anleitung aus dem Gentoo-Wiki, welches sicher nicht für Laien geeignet ist, für den etwas erfahreneren Gentoo-User aber kein Problem darstellen sollte. Um nicht nur auf XGL angewiesen zu sein, habe ich die Systempartition jeweils kopiert um eine Spielwiese zu haben. Das ganze lässt sich in rund 1-2 Stunden erledigen.

Folgende Beiträge sind geplant:

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Linux ist

a) lateinisch für Luchs
b) ein Betriebssystem
c) ein berühmter Gallier
d) ein Putzmittel

Dieses Plakat der Migros Klubschule hängt in der Bahnhofsunterführung kurz vor der HSR. Eigentlich ein sehr witziges Plakat, aber ob die Macher wussten, dass Linux wirklich auch ein Waschmittel (was ich als Putzmittel betrachten würde) ist?

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Der Grosse Drei-Länder-Check …

Tja, ich muss sagen, ich bin etwas entäuscht. Nicht von unseren Sängern, sondern von der Person, die die Punkteverteilung festgelegt hat. Oder hat wirklich jemand gedacht, dass man die 100 Punkte Differenz mit den anderen Spielen wieder einholen kann? Wohl kaum. Ausserdem war der österreichische Song wohl der beste, und den deutschen habe ich schon gar nicht erkannt.

Ach ja, wer hat beim Knigge-Test noch mehr Fehler gefunden? :) Ich hätte noch 2 (vielleicht auch 3).

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Nein! Stargate SG-1 wird eingestellt

Oh nein, soeben habe ich beim TVBlogger gelesen, dass meine absolute Lieblingsserie, Stargate SG-1, nach der aktuellen zehnten Staffeln eingestellt wird. Nach 215 Folgen und vielen unterhaltsamen Jahren. Einen Lichtblick gibt es immerhin, Stargate Atlantis wird weitergeführt und eine vierte Staffel soll erscheinen. Auch ist zu hoffen, dass einige der Charaktere vielleicht in die Pegasus-Galaxie übersiedeln.

Und sonst muss ich halt auf andere Serien wechseln, momentan hat es mir Dr. House ziemlich angetan. Und eine vierte Nip / Tuck Staffel soll auch mal noch erscheinen, und natürlich auch weitere spannende Stunden mit Jack Bauer ;-)

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Eclipse on Swing

Wie die meisten, die Eclipse kennen sicher wissen, basiert Eclipse auf SWT. Natürlich gibt es auch eine SWT Portierung auf Swing. Nun gibt es ein recht verrücktes Projekt, welches damit Eclipse auf Swing laufen lässt, was dann mit den richtigen Themes richtig krass aussehen kann :-)

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Screencasting unter Linux

Eigentlich wollte ich ja nur ein paar Screencasts fuer einen anderen Beitrag erstellen. Das richtige Tool dafuer zu finden hat sich dann als recht schwer herausgestellt, weshalb ich meine Erfahrungen gerne weitergeben moechte.

Als erstes benoetigen wir ein Tool, welches den Bildschirminhalt in irgend einem Video-Format aufzeichnet. Ich habe mich fuer xvidcap entschieden, da es recht weit verbreitet ist und meinen Anspruechen genuegt. Istanbul konnte ich leider nicht zum laufen bringen, es stuerzte andauernd ab. Ausserdem wollte ich noch das KDE-Programm Screenkast ausprobieren, konnte es aber leider auch nicht zum laufen bringen. Mit xvidcap hats dann auf jeden Fall nach einigen anlaeufen funktioniert, das User Interface ist etwas gewoehnungsbeduerftig. Per Default wird ein mpeg-4 codiertes File erstellt, was ok ist. Direkt Flash zu erzeugen ist leider nicht unterstuetzt, weshalb wir zu einem weiteren Tool greifen muessen: FFmpeg.

ffmpeg -i test-0000.mpeg -s 400x300 -an screencast-sample.swf

Als output erhalten wir ein Flash-Filmchen, in der Aufloesung 400×300, ohne Sound (-an). Danach muessen wir das File nur noch einbinden (die Klammern bitte einfach dazudenken :-) Wordpress ersetzt sie mir immer durch echte Klammern beim editieren):


object width="400" height="300"
param name="movie" value="screencast-sample.swf"
embed src="screencast-sample.swf" width="400" height="300"
/embed
/param
/object

Und das ganze sieht dann zum Beispiel so aus:

Eigentlich recht einfach, wenn man mal weiss wie :-)

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Gelesen: Data Crunching

Und schon wieder eine Rezension :-) Dieses mal habe ich das Buch Data Crunching – Solve Everyday Problems using Java, Python, and more gelesen. Das Buch ist recht kurz (~150 Seiten), und da die meisten Themen nur Repetition für mich waren, hatte ich es auch in einem Nachmittag durch.

gwd_small.jpg

Um eines gleich vorneweg zu nehmen, das Buch ist eher für Einsteiger gedacht, was mir beim Kauf wohl entgangen ist. Allerdings tat es auch gut, gewisse Themen zu repetieren, beispielsweise XSLT oder XPath. Wie der Titel sagt, geht es um die Verarbeitung von Daten. Angefangen wird beim wohl ältesten “Tool” zur Datenverarbeitung, der Unix Shell. In den nächsten Kapiteln geht es dann um Regular Expressions, XML, Binärdaten und SQL. Das Kapitel über Binärdaten war sehr interessant, es wurde zum Beispiel gezeigt, wie man Strings binär speichert, oder möglichst viel Daten auf kleinem Raum unterbringt. Ausserdem weiss ich jetzt, woher die Begriffe Little- and Big-Endian herkommen, nämlich aus der Geschichte von Gullivers Reisen, wo sich die Einwohner über die Frage, ob ein Ei am dicken oder dünnen Ende geöffnet werden, zerstritten haben.

Wie es bei den Pragmatic Programmern üblich ist, wird nicht mittels Theorie vermittelt, sondern immer in Code “gesprochen”. Wobei dies mehrheitlich Python ist. Das im Buchtitel erwähnte Java wird zwar auch verwendet, meistens aber nur um zu zeigen, wie es in Java auch lösbar wäre, obwohl der Code doppelt so lang und unleserlich wird.

Für Regex-Unkundige ist das entsprechende Kapitel sicher sehr empfehlenswert, da eigentlich alles wichtige von Grund auf erklärt wird.

Ausserdem erhält das Buch ein grosses Plus in Sachen Humor. Habe wohl selten so oft gelacht beim lesen von Sachbüchern. Beispielsweise:

$_ is Perl’s way of saying, “whatever the programmer is most likely to care about right now”.

Oder zum Thema Postal Codes:

My postal code, for example, is M5T 2P4; my government’s is K1A 0S5, which is also sometimes written without the space as K1A0S5, and Santa Claus’s is H0H 0H0.

Oder wenn es darum geht, die Grenzen eines Beispielcodes zu zeigen:

What about error handling? What should the program do if the input file doesn’t exist or if the output file can’t be created? [..] And what about handling multiple files at a time? Or merging files? Or solving the problem of world hunger, or getting Joss Whedon’s Firefly back on the air?

Also, für Anfänger sicher zu empfehlen, für etwas geübtere Anwender gut als Repetition. Ein Tipp noch für die HSRler: Das Buch liegt als PDF im SE-Ordner auf dem Skripteserver bereit.

Als nächstes werde ich wohl Interface Oriented Design oder Agile Retrospectives lesen.

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Gelesen: Why Programs Fail

Und wieder ein sehr interessantes Buch gelesen: Why Programs Fail: A Guide to Systematic Debugging. Ausnahmsweise auch mal keines der Pragmatic Programmer, trotzdem sehr gut. Geschrieben wurde es von Andreas Zeller, dem Author des berühmten GNU DDD.

Das Buch behandelt verschiedenste Themen, wie zum Beispiel das systematische Finden von Fehlern, wie man den Zustand des Programms so einschränkt, dass die minimale Konfiguration für das Eintreten des Fehlers vorhanden ist, Fehlerisolierung, Cause-Effect-Chains und noch viele weitere. Sehr gefallen am Buch hat mir, dass viele Tools vorgestellt und eingesetzt wurden. So habe ich auch den Omniscient Debugger kennengelernt, ein Debugger, der jeden Zustand des Programms festhält und so ein sehr komfortables Navigieren im Debuggingprozess ermöglicht. Oder den automatisierten Debugger Igor, der Fehler (bzw. die Fehlerquelle) mittels Delta Debugging selbständig findet.

Insgesamt ein sehr interessantes Buch, das stellenweise aber etwas theorielastig ist. Nichtsdestotrotz sehr empfehlenswert, da es zeigt, dass Debugging nicht einfach end- und hirnloses durchsteppen von Codezeilen ist, sondern systematisch geplant und durchgeführt werden kann und sollte.

Als nächstes: Data Crunching – Solve Everyday Problems using Java, Python, and more.

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Prüfungsvorbereitungen

In ein bisschen mehr als drei Wochen stehen unsere Prüfungen fürs letzte Semester an. Heute war ich deswegen in der Schule, um mal die Unterlagen auszudrucken, und ich war wirklich überrascht, wie viel es wurde:

pruefungsvorbereitung.png

Vor allem, da es nur vier Prüfungen sind! Ich freu mich schon aufs lernen..

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