Von Jean Lazarou, einem netten Typen der unsere gesamte Refactoring-Arbeit durchliest und uns Korrekturen schickt, habe ich den Hinweis auf einen seiner Blog-Beiträge über Refactorings erhalten, und zwar geht es um wohl einer der ersten Refactoring-Anwendungen, Refactoring für Basic! Ja ihr lest richtig, aber nicht Visual Basic oder so, sondern das uralte, bei dem die Zeilen noch duchnummeriert werden mussten. Und genau da setzt das Refactoring an, es erhöht nämlich die Zeilennummern und schafft so Platz für neuen Code. Witzig, nicht?
Wie die einen von euch vielleicht Wissen, spiele ich ab und zu mit meinen Kollegen diverse Rollenspiele. Also, Pen&Paper versteht sich, nicht dass das jemand falsch versteht
. Dabei fällt eigentlich immer die Aufgabe an, einen Spielbericht zu verfassen, um das Erlebte festzuhalten und sich auch später wieder daran zu erfreuen.
Leider kommen wir nicht allzu oft zum Spielen, in den Sommerferien klappt es aber meistens. Letztes Jahr haben wir mit Warcraft angefangen und dieses Jahr daran angeknüpft und die letzten zwei Stunden habe ich damit verbracht, einen weiteren Spielbericht zu verfassen.
Nun tun mir die Hände weh und ich kann diesen Beitrag nur noch mit Mühe schreiben, ich hoffe aber, dass es sich gelohnt hat
Wieder ein sehr gutes Buch der Pragmatischen Programmierer! Sehr flüssig zum lesen, hatte es innerhalbe zweier Morgen durch. Aber erst einmal, worum es überhaupt geht:

Ship It! ist vor allem ein Buch über Projekt Management. Damit will ich aber niemanden erschrecken, denn es ist sehr pragmatisches Projektmanagement. Einfach gesagt geht es darum, wie man Software entwickelt, die man dann auch “verschiffen” kann, also keinen unnötigen Ballast anzuhäufen, sondern den Fokus auf ein lauffähiges Endprodukt gerichtet. Es behandelt auch nicht eine spezielle Technik, sondern hat das beste aus den existierenden Techniken extrahiert, gewonnen aus jahrelanger Erfahrung der beiden Entwickler.
Im ersten Teil des Buches geht es vor allem um Tools, also SCM, Build-Tools, Issue-Tracking, Continuous Build and Testing und so weiter, das meiste kennt man bereits, aber es gehört halt in ein solches Buch.
Die weiteren Teile behandeln den Entwicklungsprozess und die verwendbaren Techniken wie Code Reviews, Meetings, Feature Lists und so weiter. Sehr interessant finde ich den letzten Teil des Buches, indem es darum geht, Häufig auftretende Probleme und ihre Lösungen zu erklären, so zum Beispiel “Help! I’ve inherited Legacy Code”.
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der selber Projekte durchführen muss und genug von den klassischen Methodologien hat.
Heute hatten wir (Emanuel, Thomas, Lukas und ich) zusammen mit Prof. Peter Sommerlad ein Treffen mit Kyle Shank und Matt Kent vom RadRailsTeam. Getroffen haben wir uns bei IBM an der Oberdorfstrasse. Hatte gar nicht gewusst, dass IBM dort ein Standort hat, es sah auf jeden Fall sehr sympathisch aus
Zum Essen gings dann ins Outback Lodge, das ja sozusagen um die Ecke ist. Wir hatten einiges zu Besprechen und es war ziemlich interessant mal mit den Leuten an einem Tisch zu sitzen und über RDT, JRuby, RadRails und unsere Refactorings zu plaudern. Sie waren ziemlich begeisert von unserer Arbeit und boten uns auch an, uns zu Unterstützen, um die Plugins möglichst schnell in die anderen Projekte zu integrieren.
Unser Ziel ist nun, für die Version 1.0, die im September / Oktober erscheint, die Plugins integriert zu haben und so möglichst schnell viel Feedback von einer breiten Benutzergruppe zu erhalten. Ich hoffe, wir erreichen das auch
Der Titel tönt irgendwie abwegig? Find ich auch… aber lest einfach mal diesen Beitrag. Ich möchte gar nicht mehr Worte darüber verlieren, ist einfach nur “druff”.
Posted 26.07.2006 15:40, Tags: fun
Diese Woche war es recht still hier im Blog, da ich in Albonago (bei Lugano) in den Ferien war. Das Wetter war traumhaft schön, meistens aber viel zu warm für meinen Geschmack (zumindest in der Nacht). Die meiste Zeit haben wir wohl mit diversen Spielen verbracht, unter anderem das World of Warcraft Brettspiel, welches sehr interessant ist, leider etwas lange dauert. Für das erste Spiel sollte man schon so 5-6 Stunden einplanen, das zweite ging dann noch etwa 4 Stunden. Aber darüber hat ja Rico bereits berichtet.
Ausserdem haben wir natürlich noch weiter an unserem Warcraft RPG weitergespielt, ein Spielbericht wird in den nächsten Tagen folgen.
Natürlich haben wir nicht nur gespielt, ich habe noch Ship It! gelesen, auch hier wird noch eine Rezension folgen. In den Zeiten dazwischen und während der Zugfahrt habe ich noch alle Folgen des Tonabnehmers gehört, ein Podcast über Software Entwicklung, allerdings in Deutscher Sprache, im Gegenatz zum SE-Radio.
Leider ging die Woche viel zu schnell vorbei, und zuhause warteten schon wieder 445 E-Mails und über 1000 Artikel in meinem Feed-Reader. Ich denke, damit werde ich für den Rest des Tages noch beschäftigt sein
Und auspacken sollte ich auch noch.
Ach ja, Fotos gibts hier.
Spam in Foren, Wikis, Blogs und eigentlich in jedem öffentlich beschreibbaren Formular ist ja nichts neues. Auch wir hatten in unserer Trac-Installation schon einigen Spam, witzig fand ich dann, als bei zwei anderen Tracs, die so ziemlich nichts miteinander zu tun haben, mehrmals der gleiche Spam in nur wenigen Minuten auftrat:

Uns hats zum Glück verschont
Ich lese im Moment gerade die Kommentare meiner Mitstudenten zu einer Umfrage über die letzte Prüfungssession, die die HSR gestellt hat. Meistens bin ich ja einverstanden, abgeschlossene Räume während der Vorbereitung, 180 minütige Prüfungen, “altmodische” Organisation (Zettel an der Wand zum Einschreiben) und erschwerte Prüfungseinsicht sind nicht besonders lustig. Lachen musste ich dann aber an diesem Kommentar:
die möglichkeit sich mittels lankabel ans netz anzuschliessen, da das wlan schon in mehreren prüfungen ausgefallen war/zu langsam
Wie Bitte? Nochmals lesen.. WLAN während der Prüfung? Ja Hallo? Wo gibt es denn das, bzw. wozu soll denn das nötig sein? Ich hoffe ich sehe hier einfach den berechtigten Eisatz nicht, denn ansonsten wäre das schön dreist, während der Prüfung surfen zu wollen und dann noch zu reklamieren wenn es nicht tut
Posted 13.07.2006 23:38, Tags: fun
Es hat bestimmt jeder schon mal eine E-Mail eines netten Herrn aus Afrika bekommen, der irgendwelche Vermögen aus dem Land schaffen will. Und im Gegensatz zu Spam überfliege ich diese normalerweise kurz, besonders wenn sie in “deutsch” sind, vor allem wenn sie so beginnen:
Das ist auf Grund seiner lage, als das sein total VERTRAULICH und Geheimnisvoll.
Ah ja
Und endgültig zum lachen gebracht hat mich dann folgende Stelle:
Wenn dieser vorschlag für Sie OK ist und Sie Wünschen das vertrauen auszunutzen, …
Wie ging das nochmal? Wer will wessen vertrauen ausnützen?
Über den Ruby-Quiz Animal Quiz, bei dem es darum geht ein kleines Programm zu schreiben das den Benutzer nach bestimmten merkmalen von Tieren fragt und dabei vom Benutzer dazulernt, bin ich auf die Seite 20Q gestossen, welche sich selbst als das “neural-net on the internet” bezeichnet. In rund 20 Fragen verspricht es, den Gedanken des Besuchers zu lesen und einen Begriff zu erraten, und das klappt erstaunlich gut
Alltägliche Dinge findet es ziemlich schnell, auch “Müdigkeit” hat es gefunden. Und sogar skurilere Dinge wie einen Werwolf:

Besonders witzig ist, danach die Analyse anzusehen um auch eventuelle Uneinigkeiten zu finden:

Obwohl man sich da natürlich streiten kann, zum Beispiel in dem Punkt ob Werwölfe lästig sind
Posted 12.07.2006 12:45, Tags: fun, geek