Gestern im Zug mit Leo kam mir eine, meiner Meinung nach, ziemlich gute Idee: Wenn ich ein Verlag wäre, würde ich ein Bugzilla für Schreibfehler einrichten. Heute morgen habe ich ein bisschen recherchiert und keinen Verlag gefunden, der irgend eine Software zum melden von Fehlern anbietet. Momentan lese ich nämlich ein Buch, welches einige Tippfehler und sogar einen inhaltlichen Fehler hatte (der falsche Name einer Person wurde genannt) und ich wüsste nicht, wie ich diese Fehler melden sollte. Eine E-Mail an den Verlag? Geht natürlich, ist aber recht umständlich und die Hemmschwelle ist höher. Darauf hoffen, dass jemand anderes es tut? Auch nicht schön. Einfach weiterlesen? Hab ich dann auch getan… andererseits bin ich es mir gewöhnt, bei fehlerhafter Software einen Bugreport zu machen (oder selbst Hand anzulegen), weshalb sollte das nicht auch bei “traditionelleren” Produkten funktionieren?
sind je nach dem ziemlich peinlich. In einem Blog beispielsweise sind sie sicher verzeihbar, aber wenn man ein Produkt auf den Markt bringt, sollte man vielleicht doch wenigstens mal die Rechtschreibprüfung laufen lassen, oder was hat sich der Hersteller da gedacht?
KAUGUMMI OHNE ZUCKER MIT FLIESSENDES ZENTRUM MIT SÜSSUNGSMITTELN. MIT ERDBEER-LIME GESMACK.
Und ja, das ganze ist alles gross geschrieben und im Geschmack fehlt tatsächlich ein CH. Ach ja, gefunden auf den Stimorol-Fusion Kaugummis, welche nebenbei bemerkt trotz der Verpackung sehr lecker sind.
Heute mal eine DVD-Empfehlung von mir, denn letzte Woche ist die DVD über die ersten beiden Staffeln von Elton vs. Simon erschienen und ich hab sie in kürzester Zeit, inklusive der Bonus-DVD, schon wieder durch. Einige Folgen auch mehrmals. Vielleicht sollte ich mal erklären um was es überhaupt geht
Elton (bekannt aus TV Total) und Simon Gosejohann (vielleicht bekannt aus der Comedy Street) führen Wettbewerbe durch, und meistens geht es um ziemlich schräge Themen, zum Beispiel:
- Wer bleibt länger wach?
- Wer kann in 3 Tagen mehr abnehmen?
- …dasselbe aber mit zunehmen
- Wer kann länger nicht reden?
- Wer hat das bessere Sperma?
und noch sieben weitere, dazu 3 Folgen mit sogenannten Miniwettbewerben. Sehr witzig daran ist auch, wie sich die beiden bekriegen um den Sieg davon zu tragen, teilweise mit ziemlich krassen Mitteln (Hypnose, Abführmittel, Anti-Baby-Pillen, Schlaftee, …). Trotzdem ist das ganze sehr witzig, da sich die beiden eigentlich trotz allem sehr gut mögen, was sehr gut rüberkommt.
Wirklich sehr zu empfehlen!
Gestern habe ich das Buch Practices of an Agile Developer fertig gelesen und bin, wie von allen anderen Büchern der Pragmatic Programmers, sehr begeisert.
Es ist eine sehr gute Ergänzung zum Pragmatic Programmer und behandelt das Gebiet der “agilen Programmierung”. Es geht vor allem darum, wie man Projekte erfolgreich und zur Zufriedenheit des Kunden abschliesst, ohne dabei zu viel Ballast und Überflüssiges zu entwickeln. Nicht nur Themen des Projektmanagement werden erläutert, sondern auch Praktiken für den einzelnen Entwickler. Es ist also nicht nur ein Buch für Manager, sondern auch für den “normalen” Programmierer sehr interessant. Ausserdem ist es relativ kurz (~200 Seiten), keine Zeit zu haben ist also keine Ausrede.
Auf meinem Wiki habe ich mir während dem Lesen einige Notizen gemacht über besonders interessant oder merkenswerte Erkentnisse.
Weitere Bücher, besonders für die Sommerferien, sind schon bestellt
Da war ich doch schön verblüfft und dachte schon, es liege an meiner Brille oder so, auf jeden Fall sah das Cornet von Pierrot Lusso im Kino heute ziemlich klein aus. Rico hat meine Vermutungen bestätigt, und tatsächlich: das “alte” Cornet wog 150g, das neue nur noch 125g, also immerhin 1/6 weniger! Oder umgekehrt, 20% Preisaufschlag, denn es ist natürlich immer noch gleich teuer.. ziemlich krass, nicht?
Eigentlich hiess der Titel zuerst Buchkritik, aber Kritik habe ich keine, denn die Bücher von Robin Hobb sind wirklich jedem zu empfehlen, der gerne Fantasy-Literatur hat. Und eigentlich ist der Titel noch immer falsch, denn es sind insgesamt 7 Bücher, welche die Trilogie Die Legende vom Weitseher und Die zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher darstellen.
Vielleicht ganz kurz um was es geht: Grob gesagt um das Leben eines Bastards des Prinzen (und Thronfolgers) der sechs Provinzen, dem Land, in dem die Geschichte hauptsächlich spielt. Der Junge, seinem Stand entsprechend einfach Fitz genannt, muss im verborgenen aufwachsen und wird zum Meuchelmörder ausgebildet (eine übliche Praxis für Bastarde in diesem Land). Wie man sich vorstellen kann, verläuft sein Leben alles andere als langweilig. Dazu kommt noch, dass er beiden Arten der Magie beherrscht, auf welche in den Büchern sehr stark eingegangen wird und die sich ziemlich stark von der üblichen Vorstellung von Magie unterscheidet.
Tja, was kann man noch sagen ohne allzu viel zu verraten
Am besten lest ihr es einfach selbst (sind ca. 5500 Seiten). Ich kann die Geschichte wirklich nur ans Herz legen, da sie sehr packend geschrieben ist und man sich sehr gut in die Charaktere hinein versetzen kann, mitleidet und ihren Schmerz teilt.
Ausserdem ist die Geschichte wirklich abgeschlossen und wird sich nicht noch Jahre hinausziehen, was meiner Meinung nach auch ein Vorteil ist. Oder wie lange musste ich auf das neuste Rad der Zeit warten? Ich möchts gar nicht wissen.
Posted 14.06.2006 16:10, Tags: alltag
Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit mit Lisp, zum einen, da wir es in der Schule im Modul Wissensbasierte Systeme einsetzen und auch um wieder mal eine neue Programmiersprache kennenzulernen (eine pro Jahr ist das Ziel!).
Ich muss gestehen, die Sprache gefällt mir sehr gut, wohl vor allem da sie sich ziemlich von meinen bisherigen bekannten Sprachen unterscheidet. Besonders die simple Syntax der Sprache finde ich beeindruckend, zum Beispiel eine Funktion zur Berechnung der Fakultät:
(defun fac (n)
(cond ((< = n 1) 1)
(t (* n (fac (- n 1))))))
Sieht vielleicht etwas verwirrend aus auf den ersten Blick
Wer selbst einmal Lisp ausprobieren will, dem kann ich diese Seite empfehlen. Ausserdem gibt es ein frei verfügbares Buch und, wer lieber zuhört, der sollte sich diese Videos einmal ansehen. Sie sind zwar schon ziemlich alt (20 Jahre), aber trotzdem sehr interessant.
Viel Spass!
Dieses mal geht es um Amazon, nachdem ich mich schon über die TLS-Verbindung zu Thinkgeek beschwert hatte. Vielleicht liegt es auch wieder mal an meinem Browser, das glaube ich jedoch nicht. Also, jedes Mal, wenn ich bei Amazon Deutschland einkaufe und über den Button “Zur Kasse gehen” auf die Anmeldeseite komme, werde ich zu einer unverschlüsselten Seite geleitet:

Tja, sobald ich dann aber einfach mal ohne Passwort anmelde, werde ich auf die “richtigere” Seite geleitet:

Ziemlich schräg, nicht?
KDE4, welches in einem halben Jahr (ev. etwas mehr) die aktuelle 3.5er Serie ablöst, wird einen ganzen Satz neuer Icons erhalten. In den letzten Tagen war einiges los im SVN-Repository, Grund genug für mich, das ganze mal genauer anzusehen. Hier ein paar meiner persönlichen Highlights:

Nicht übel, oder?
Und natürlich kann man die Icons auch jetzt schon einsetzen, per Script lassen sich die SVG-Bilder in PNGs umwandeln, allerdings ist noch einiges zu tun, und die Mischung der alten und neuen Icons sieht nicht gerade berauschend aus, weshalb ich auf Screenshots verzichte. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf KDE4!