witziges im RTL-Shop

Per Zufall (ja, wirklich!) habe ich soeben zum RTL Teleshopping gezappt und auch kurz geblieben, da ein VHS/DVD-Laufwerk angeboten wurde. Es wurde gerade gezeigt, wie einfach man aufgenommene Fernsehsendungen wiedergeben kann. Sinngemässes Zitat:

Und dies ist Qualität, das ist nicht einfach Fernsehqualität, nein, das ist echte Qualität.

Öhm, es wurde eine TV-Aufnahme gezeigt. Das Bild wird also besser wenn man es ab einer DVD-Abspielt? Klar :-)

Gleich ging es weiter um zu zeigen, wie gut das Laufwerk zerkratzte Medien wiedergeben kann. Die Demo-DVD war wirklich schrecklich zerkratzt, so was schlimmes habe ich noch nie gesehen. Aber anscheinend kann diese tolle Gerät das abspielen. Es wurde auch demonstrativ die DVD zum Laufwerk geführt, man hat jedoch nicht gesehen ob die DVD wirklich eingelegt wurde. Tja, was soll man davon halten?

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Private Tax 2005 für Linux

Heute habe ich, gerade noch rechtzeitig, die Steuererklärung gemacht. Da es neuerdings eine Java-Version gibt, wollte ich die doch gleich mal ausprobieren. Als erstes Stand ein 30MB grosser Download an. 30MB? Ja genau, da im Download noch eine JRE inbegriffen ist. Naja, für irgendwas hat man ja eine 6MBit-Leitung.

Die erste Überraschung war, dass das ganze ein riesiges Shell-Script mit angehängtem binären Teil ist. Das ganze mal ausgeführt und mich gewundert was passiert, bis nach einigen Ausgaben das Script mit Fehlern der Art: error while loading shared libraries: XYZ... Tja, schade :-) Immerhin konnte man das ganze Script auch als zip-extrahieren. Danach muss man nur noch alle JAR-Files aus den verschiedenen Verzeichnissen in eines kopieren und mit java -jar launchzhtax2005-1.0.0-obf.jarstarten.

Beim ersten Versuch klappte es leider nicht, aber als ich die JVM auf eine 1.4er Version umgestellt hatte lief es dann. Das ausfüllen klappte auch ganz flott, beim drucken dann das nächste Problem: Out of memory Exception! Argh! Also die maximale Speichernutzung der VM auf ein Gigabyte erhöht und dann klappte es auch. Die Ausgabe als PDF funktionierte leider auch nicht wirklich und meldete nur den Fehler “_pdfViewerStart”. Toll. Wahrscheinlich hätte ich den Acrobat Reader installieren müssen.

Insgesamt hat es also mehr oder weniger funktioniert, wenigstens ging die meiste Zeit bei der Installation verloren, was mir prinzipiell allemal lieber ist als die Steuererklärung auszufüllen :-)

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Ein Besuch im Zirkus Knie

Letzten Sonntag war ich, nach bestimmt 10 Jahren, wieder einmal im Zirkus Knie. Die Hauptmotivation war wohl, Viktor Giacobbo / Freddy Hinz / Debbie Mötteli / Rajiv Prasat wieder mal zu sehen. Ohne ihn hätte es viel Überzeugungsarbeit seitens meiner Freundin benötigt, da ich für den Zirkus eigentlich nicht allzu viel übrig habe (kommt wohl vor dem Zoo an zweitletzter Stelle meiner unbeliebtesten Zeitvertreibe).

Ich muss sagen, es hat sich gelohnt! Besonders beeindruckt war ich von den asiatischen Artisten, welche Diabolos und Schirme durch die Luft gewirbelt und balanciert haben( Fotos findet man übrigens hier). Giacobbo war natürlich grandios! (Geistige Notiz: ich muss die alten Viktors Spätprogramm-DVDs wieder mal anschauen).

Weniger toll waren die Auftritte mit Tieren (Freddy Hinz ausgenommen), also die Pferde, Elefanten und Lamas. Ich kann einfach nichts bewundernswertes darin sehen, Pferde im Kreis galloppieren oder auf 2 Beinen herumhüpfen zu lassen. Oder wenn sich Elefanten auf Hocker setzen müssen. Oder sich Pferde auf einem Kopfkissen “schlafen” legen. Es sind Tiere, keine Menschen! So, das musste ich mal loswerden :-)

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend und ich kann allen ein Besuch nur empfehlen.

PS: Kann mir jemand sagen, weshalb immer diejenigen zu spät kommen, die am weitesten in der Mitte einer Reihe sitzen?

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Noch einer!

Und noch ein Kollege der bloggt: Rico hat sich überwunden und seinen Blog eröffnet, obwohl er nach eigenen Aussagen noch skeptisch ist, wie häufig er etwas schreiben wird. Wir werdens sehen! Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Spass dabei.

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Das hat man davon…

…wenn man ein freie Software entwickelt: Man wird als Hacker beschuldigt und es wird einem mit dem FBI gedroht. Glaubt ihr nicht? Dann lest am besten mal diesen E-Mail-Austausch. Lohnt sich wirklich!

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Planet HSR offiziell eröffnet

Genau, der Planet HSR ist nun endlich offiziell eröffnet. Die Seite existiert schon länger, wir hatten aber noch kleinere Probleme mit gewissen Browsern… dank Leo sollte es nun auch mit dem IE einigermassen gut aussehen.

Wichtig ist, dass das keine offizielle Website der Hochschule Rapperswil ist, sondern nur ein Projekt von Studenten, analog zur Seite der ZHW. Allerdings sind bei uns noch nicht allzu viele Blogs eingetragen, falls also weitere HSR-Studenten aufgenommen werden möchten, einfach mir, Leo oder an admin@planet-hsr.ch schreiben. Momentan eingetragen sind:

Wir hoffen, dass die Seite sich verbreitet und auch rege genutzt wird. Um Werbung sind wir also immer dankbar :-) . Um die Popularität zu verfolgen, kann man hier eine Statistik finden.

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Ich lebe noch (wieder) …

Gestern war unsere letzte Prüfung, welche ich wohl mehr recht als schlecht überstanden habe. Ich wusste ja, dass ich keine Ahnung von ADO.NET hatte, und auch gewisse Remoting-Aufgaben habe ich nicht vollständig durchblickt.

Hauptsache ist, dass alles durch ist und jetzt noch 1.5 Wochen Ferien anstehen, die aber auch mit den Vorbereitungen für die zweite Studienarbeit verbracht werden. Teilweise zumindest. Es geht dabei um das erstellen eines Ruby-Refactoring-Plugins für Eclipse (oder die Erweiterung von RDT). Betreut wird das ganze von Peter Sommerlad. Interessierte können ja unser Projekt-Wiki während der nächsten 16 Wochen verfolgen.

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Frankreich und P2P

Die Franzosen wissen schwanken ja von einem extrem ins andere. Vor ein paar Wochen hiess es mal noch:

Ein Pariser Bezirksgericht hat das Herunter- und Hochladen von Dateien über P2P-Netzwerke zum privaten Gebrauch für legal erklärt.

und nun wollen sie sogar die Verbreitung von P2P-Software ganz verbieten:

Ihm zufolge soll mit bis zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von bis zu 300.000 Euro belegt werden, wer “wissentlich” und öffentlich Software verbreitet, die “offensichtlich darauf ausgerichtet ist”, den unautorisierten Zugang zu geschützten Werken oder anderen Objekten zu gestatten.

Sogar die “Verbreitung von Hinweisen” zu P2P-Programmen kann genauso verfolgt werden.

Ein ziemliches Durcheinander, nicht? Nimmt mich ja wunder was schlussendlich dabei rauskommt.

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Evolution der Farben

Beim lesen des Planet Gnome bin ich auf die Seite gestossen: Colorcell. Ist eine ziemlich Witzige Sache, man kann Farbkombinationen von bis zu 4 Farben erstellen und diese dann “leben” lassen. Pro Tag kann jeder User eine Stimme abgeben und die populären Farben leben länger, bzw. bekommen Kinder und die unpopulären Farben sterben wieder. Ich weiss, tönt alles ziemlich schräg, aber ist noch ganz nett gemacht, probiert es einfach mal aus!

Sehr nett wäre natürlich, wenn ihr für

meine Zelle abstimmt und ihr ein langes leben beschert.

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Sicherheit für Linux-Software mit AppArmor

Ich habe vor kurzem dieses Video über AppArmor (270MB) von der FOSDEM gesehen und war ziemlich beeindruckt.

Eine kurze Einführung um was es geht: AppArmor schützt das System und laufende Dienste, indem es Zugriffe auf Dateien und Systemressourcen überwacht und anhand von Profilen überprüft, ob der Dienst dazu berechtigt ist. So kann man zum Beispiel festlegen, dass Apache lesezugriff auf die HTML-Dokumente bekommt aber keine Möglichkeit hat, eine bash zu starten oder bestimmte Dateien zu überschreiben. Da sich AppArmor über die LSM-Schnittstelle an den Kernel anhängt, ist es nicht zu umgehen und sollte ziemlich sicher sein.
Wichtig ist nun natürlich, wie einfach das erstellen der Profile ist. AppArmor beinhaltet verschiedene Tools, welche einen Dienst überwachen und alle Zugriffe loggen und danach Eintrag für Eintrag mit dem Admin durchgehen und die Regeln dafür festlegen. Im oben genannten Video wird das mit Apache getan und es dauert nur einige Minuten.

Insgesamt sieht AppArmor sehr vielversprechend aus und könnte Linux zu noch mehr Sicherheit verhelfen. Sobald Ebuilds für Gentoo bereitstehen, werde ich das ganze wohl mal für meinen Server machen und natürlich darüber berichten.

Mehr Informationen zu AppArmor bei Novell und openSUSE.

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