Gelesen habe ich das Buch bereits im Mai, aber bis jetzt gezögert, darüber zu schreiben. Nicht weil es schlecht wäre, das nicht. Nun, das Buch kommt im typischen Gewand der No-Fluff-Just-Stuff-Serie, pro Kapitel schreibt ein Autor über ein Thema. Die Gemeinsamkeit der Autoren ist, dass sie alle bei Thoughtworks arbeiten, einer der laut Eigenaussage “most influential software companies” der Welt. Andere beschreiben das typische Verhalten Thoughtworks als “[..] you have a group of former C# and Java guys running around writing shitty Ruby code and training on the client’s dime for huge fees”.

Der Inhalt hört sich ganz gut an und ist es im Grossen und Ganzen eigentlich auch:

  • Solving the Business Software “Last Mile”
  • One Lair and Twenty Ruby DSLs
  • The Lush Landscape of Languages
  • Polyglot Programming
  • Object Calisthenics
  • What Is an Iteration Manager Anyway?
  • Project Vital Signs
  • Consumer-Driven Contracts: A Service Evolution Pattern
  • Domain Annotations
  • Refactoring Ant Build Files
  • Single-Click Software Release
  • Agile vs. Waterfall Testing for Enterprise Web Apps
  • Pragmatic Performance Testing

Besonders interessant war das Kapitel Object Calisthenics, in dem ein paar fundamentale Regelnd festgelegt werden, die zu besserem OO-Design führen sollten, wenn man sich nur daran hält. Dazu gehört:

  • Only one level of indentation per method.
  • Don’t use the else keyword.
  • Wrap all primitives and strings
  • Use only one dot per line (Hey, erinnert mich an Demeter’s Law).
  • Don’t use and getters/setters/properties

Wer wissen will, was all die Regeln genau sollen, muss sich das Buch wohl kaufen oder mal bei mir ausleihen. Aber eigentlich sollte man auch von selbst darauf kommen.

Nun, wer die No-Fluff-Just-Stuff-Bücher gerne gelesen hat, wird sich auch über dieses hier freuen.