Gelesen: Linus Torvalds – Just for Fun
Gestern Nacht habe ich noch (bis halb zwei) Linus Torvalds Biographie zu Ende gelesen (Falls jemand Linus nicht kennt, er ist der Erfinder des Linux-Kernels). Man erfährt (natürlich) alles über das Leben von Linus Torvalds (ca. bis ins Jahr 2000) und seine Motivation als Kernelprogrammierer. Sehr gelungen an dem Buch finde ich, dass Linus auch über sich selbst lachen kann und sich nicht als grosser, aufgeblähter Held hinstellt. Dies macht das Ganze sehr glaubhaft und wirkt natürlich.
Gleich zu Beginn des Buches erklärt Linus seine Version des Sinn des Lebens, worauf er auch zum Schluss des Buches wieder zurückkommt und das ganze so abschliesst. Was mich gestört hat ist, dass er häufig schon vorgreift in der Zeit und dann einiges mehrmals vorkommt. Naja, das lässt sich aber verschmerzen. Gegen Ende des Buches geht er auf die Themen Open- vs. Closedsource ein und was langfristig überlegen sein wird und sagt auch seine Meinung zu Softwarepatenten und Urheberrecht.
Insgesamt wirklich ein gutes Buch und jedem zu empfehlen, der etwas kurzweiligesm witziges zu Lesen und dazu auch noch etwas über den Opensource-Gedanken erfahren möchte.
2 comments on “Gelesen: Linus Torvalds – Just for Fun”
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Wirklich ein nettes Buch, sehr lustige Anekdoten. Herr Torvalds Ansichten über Opensource sind recht pragmatisch und für mich wesentlich vertretbarer als die Linie des Herrn Stallman.
Ja der RMS halt..
andererseits ist seine Haltung auch verständlich, ich wäre auch frustriert wenn ich aus “meinem” Projekt einfach ausgeschlossen würde.