Motivation für ungeliebte Arbeiten
Seit Anfang Woche lese ich Chad Fowlers My Job Went to India und bin momentan beim 23. Kapitel, wo ich meine erste Erleuchtung hatte! Bis dahin war das Buch zwar nicht schlecht, aber die meisten Tipps sind sehr schwer umzusetzen (meiner Meinung nach). Der Titel dieses 23. Kapitels lautet “How Good a Job Can I Do Today?” und es geht darum, wie man all die anstehenden, unliebsamen Arbeiten erledigt, bzw. wie man sich dafür motivieren kann. Denn keine Frage, wenn man unmotiviert ist dauert es noch viel länger und ist so noch viel schlechter für die allgemeine Produktivität. Zuerst muss man klären, welche Arbeiten interessant sind und welche nicht. Es ist doch meistens so, dass herausfordernde, kreative Aufgaben viel interessanter sind langweilige, stupide, repetitive Arbeiten. Man müsste nun also die langweiligen Aufgaben interessanter machen. Als Beispiel im Buch dienen Unit-Tests. Unit-Tests erstelle ich persönlich auch nicht gerne (mein Code funktioniert doch, schliesslich mache ich keine Fehler !
). Um die Aufgabe “Unit-Tests schreiben” interessanter zu gestalten formulieren wir sie um, wir probieren die Aufgabe perfekt zu erledigen: “Eine 100%-ige Testabdeckung erreichen, das mit möglichst elegantem Code, mit geringen externen Abhängigkeiten, die logischerweise 100% Durchläuft.”. Dies hört sich doch schon viel spannender an, nicht? Und schon wurde aus einer langweiligen Tätigkeit eine interessante Aufgabe. Natürlich ist dies eine fingierte Aufgabe, doch sicher lässt sich dieses Prinzip auch auf reale Aufgaben anwenden.
2 comments on “Motivation für ungeliebte Arbeiten”
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naja, ich glaub das funktioniert bi mir nöd…
Dieses konkrete Beispiel oder die gesamte Methode nicht?