XGL im Einsatz: Ein Erfahrungsbericht
Seit rund 3 Wochen nutze ich auf meinem System XGL, vorherige Versuche waren meist rein experimenteller Natur, für den täglichen Einsatz war XGL (bzw. der gnome-window-decorator) einfach zu instabil, besonders da ich KDE einsetze, für das noch kein eigener XGL-Windowmanager existiert. Das grösste Problem war wohl, dass die TV-Software (kdetv) sehr häufig abstürzte und extrem viele Ressourcen benötigte. Dies hält sich unterdessen in Grenzen und deshalb bin ich eigentlich vollständig umgestiegen.
Im folgenden Bericht möchte ich die verschiedenen Komponenten etwas genauer betrachen und meine Erfahrungen erläutern, da ich bemerkt habe, dass mein älterer Beitrag oft angesehen wird, die Leute interessierts also
Den ganzen Beitrag habe ich in verschiedene Teile aufgetrennt, um die Übersicht zu behalten. Viel Spass beim lesen!
System
Das System besteht aus einem AMD Athlon(XP 3000+, einem GB RAM, und wohl das wichtigste: einer NVidia-GeForce 6800 LE. Ausserdem setze ich zwei Bildschirme ein, die mit Xinerama konfiguriert sind, also einen grossen Desktop bilden. Die restlichen Komponenten sollten belanglos für den Betrieb sein.
Installation
Die Installation erfolgte mit der Anleitung aus dem Gentoo-Wiki, welches sicher nicht für Laien geeignet ist, für den etwas erfahreneren Gentoo-User aber kein Problem darstellen sollte. Um nicht nur auf XGL angewiesen zu sein, habe ich die Systempartition jeweils kopiert um eine Spielwiese zu haben. Das ganze lässt sich in rund 1-2 Stunden erledigen.
Folgende Beiträge sind geplant:
- Window-Decorations, Themes
- Switcher (Alt-Tab)
- Cube (multiple Desktops)
- Scale (OS X – Exposé )
- Effekte (wobbly windows, Regen)
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