Eigentlich ist es noch zu früh, denn der Tag ist noch nicht vorbei – in einer dreiviertel Stunde ist noch eine Keynote.

Aber fangen wir mit heute Morgen an: die Eröffnungskeynote von Sir Hoare, zur Frage ob Computer Science Science ist und ob Software Engineering Engineering ist. Seine Meinung: Ja klar.

Danach gabs eine vielzahl von Talks zu diversen Programmiersprachen: IronPython, Scala und Clojure. Clojure besticht für mich mit seiner Eleganz, was kein Wunder ist, ist ja schliesslich ein Lisp. Aber ich denke, dass Scala auf mehr Akzeptanz stösst. Was an Scala irgendwie ein wenig stört ist, dass es ziemlich unordentlich aussieht, finde ich. Keine Ahnung, ich denke, ich werds trotzdem mal versuchen.

Als letztes dann noch Martin Fowler, der über ThoughtWorks Erfahrung mit Ruby erzählt hat. Kurzum: Ruby lohnt sich, hohe Produktivität.

Was ich generell noch nicht verstehe ist, warum «diese Leute» keine IDEs einsetzen wollen! So wie ich das verstanden habe ist das Problem auch nicht, dass die existierenden IDEs zu schlecht sind, es gibt anscheinend eine grundsätzliche Abneigung. Refactoring von Hand sei auch kein Problem, da der Code viel kürzer und überschaubarer ist. Aber trotzdem, warum nicht ein Tool einsetzen, dass einem etwas davon abnimmt? Ich glaub ich muss mal zu den JetBrains-Leuten an den Stand gehen und das Thema ansprechen.

Später ist dann noch die Conference-Party. Meine Füsse schmerzen leider jetzt schon. Mal schauen wie lange ich durchhalte.