Vor ein paar Tagen gross in den Zeitungen, «Literaturclub» – zum Totlachen (hier im Tagi).

Anscheinend haben Giacobbo und Kollegen das «wortwörtlich abgetippte Manuspkript» des letzten Literaturclubs vorgelesen und das sei beim Publikum sehr gut angekommen. Nun, da der Literaturclub zusammen mit dem Tatort eigentlich das einzig brauchbare im Fernsehen ist und ich auch meistens schaue, war ich etwas überrascht, was daran so lustig sein soll. Als Beispiel für das «schlicht übertrieben hochgestochenes Geschwafel» nennt der Tagi:

Als «Sturm im Wasser» bezeichnete Radisch mehrmals eine Passage aus einem der vorgestellten Bücher. Zum Schreien komisch, wenn Florescu dann gross gestikulierend drauf eingeht und hoch philosophisch die Frage in die Runde wirft: «Sind wir nicht alle ein Sturm im Wasser»?

Zum Glück ist der Literaturclub online und jeder kann selbst hören (ab 38:54), wie ausdrücklich WasserGLAS gesagt wird, mehrmals. Und wenn es bei einem Nicht-Muttersprachler mehr nach WassergRas tönt, dann kann man das wohl verzeihen.

Keine Ahnung welcher Diletant das Manuspkript geschrieben hat, aber wenn man sich schon über eine der wenigen intelligenten Sendungen im Fernsehen lustig macht, sollte man vorher besser nachprüfen. Tsts..